Das Tokugawa Jikki (jap. , dt. „Wahre Geschichte des Hauses Tokugawa“) ist ein offiziöses Geschichtswerk, das die politische Geschichte der ersten zehn Tokugawa-Shogune der Edo-Zeit von Tokugawa Ieyasu bis Ieharu im Stile der Kaisergeschichten darstellt.
Entstehung und Inhalt An seiner Zusammenstellung waren von 1809 bis 1849 etwa zwanzig Historiker unter der Leitung von Hayashi Jussai beteiligt.
Das Werk ist in 516 Kapitel gegliedert. Es gibt die Quellen in einem chronologisch angelegten Text an. Insgesamt ist die Darstellung objektiv und zuverlässig.
Als Fortsetzung des Grundwerks war das Zoku Tokugawa Jikki () geplant. Dieses sollte über die 50-jährige Amtszeit von Tokugawa Ienari berichten. Die Meiji-Restauration verhinderte die Vollendung.
Druckausgaben Narushima Motonao (1778–1862; ): Tokugawa Jikki. Keizai Zasshisha, Tokyo 1904, 2 Bände; Neudruck: Yoshikawa Kobunkan, Tokyo 1976 Kuroita Katsumi (Hrsg.; 1874–1946; ): Tokugawa Jikki. 1933–1936, 10 Bände.; verschiedene Neudrucke: u. a. ISBN 4-642-00341-X (Band 1; 1998) Zoku Tokugawa Jikki; Tokio 1905–07 (), 5 Bände (als Quellensammlung); Neudruck in: Bände.: 48-52
Kategorie:Literarisches Werk Kategorie:Literatur (Japanisch) Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert) Kategorie:Chronik (Literatur) Tokugawa Jikki Kategorie:Edo-Zeit