Maibach ist ein Stadtteil von Butzbach im hessischen Wetteraukreis im östlichen Hintertaunus.

Geografische Lage Der Ort liegt im östlichen Hintertaunus, umgeben von den Wäldern des Naturpark Taunus. Maibach liegt südwestlich des Hauptortes. Zwischen beiden Orten fließt der Krebsbach und zu Füßen des Dorfs fließt der Michelbach. Zu ihm hinab rinnt meistens ein Bächlein aus dem Ort, an dem in der Gemarkung Im Rabenzahl die Maibacher Kläranlage steht.

Das Gebiet von Maibach wird auch als Maibacher Schweiz bezeichnet, besonders wegen der beeindruckenden Felsformationen in der Umgebung.Online Wanderatlas – Von Usingen durch die Maibacher Schweiz (Taunus)

Nachbarorte sind Michelbach (westlich), Bodenrod (nördlich), Wiesental (östlich) und Wernborn (südlich).

Geschichte mini|hochkant|Evangelische Kirche

Ortsgeschichte Maibach wurde 1336 mit der Erwähnung eines nach Friedberg ausgewanderten Einwohners „Johan Meydebecher“ zuerst genannt. 1680 wurde die Schule gegründet und von 1764 bis 1766 wurde die evangelische Kirche erbaut. 1959 entstanden die Schule und das Dorfgemeinschaftshaus, gleichzeitig wurde auch das kleine Freibad () angelegt. Letztes wurde für 2,4 Millionen Euro 2021–2022 renoviert. Jeweils eine halbe Million Euro davon stammen aus dem „Leader“-Förderprogramm von EU und Land Hessen sowie dem Haushalt der Stadt Butzbach.Butzbacher Zeitung abgerufen am 10. Juni 2022

Gebietsreform in Hessen (1970–1977) Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Maibach zum 1. August 1972 kraft Landesgesetz in die Stadt Butzbach eingegliedert. Für Maibach wurde, wie für die übrigen Stadtteile, ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher eingerichtet.

Verwaltungsgeschichte im Überblick Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan. denen Maibach angehört(e):

vor 1806: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberfürstentum Hessen, Amt Butzbach und Philippseck ab 1806: Großherzogtum Hessen,Infolge der Rheinbundakte. Fürstentum Oberhessen, Amt Butzbach und Philippseck ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Butzbach und Philippseck ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk ButzbachTrennung zwischen Justiz (Landgericht Friedberg) und Verwaltung. ab 1829: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Verlegung und Umbenennung in Landratsbezirk Friedberg ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Friedberg ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg ab 1867: Norddeutscher Bund,Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied. Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis FriedbergIm Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst. ab 1945: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone,Infolge des Zweiten Weltkriegs. Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Friedberg ab 1972: Bundesrepublik Deutschland, Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis, Stadt ButzbachAm 1. August 1972 Eingliederung von Maibach als Stadtteil in die Stadt Butzbach.

Einwohnerentwicklung 1961: 184 evangelische (= 78,30 %), 50 katholische (= 21,28 %) Einwohner

Politik Ortsbeirat

Bei der Kommunalwahl am 14. März 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:

überparteiliche Wählergemeinschaft Stimmen 1Holzfuß, Hermann 145 2 Ketter, Sandra 180 3 Knecht, Michael 166 4Rees, Sebastian 293 5 Rees, Ulrike 71 6 Semsch, Johannes 302gesamt1157 In der konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates am 6. April 2021 wurden folgende Funktionen gewählt: Vorsitzender Sebastian Rees stv. Vorsitzender Johannes Semsch Schriftführerin Sandra Ketter Beisitzer Michael Knecht Beisitzer Hermann Holzfuß

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Durch Maibach führt ein Fernwanderweg, der Ardennenweg, der den Böhmerwald mit dem Atlantik verbindet.

Persönlichkeiten Martin Holzfuß (1925–2012), Generalmajor, Politiker (FDP) und Europaabgeordneter; lebte viele Jahre in Maibach

Anmerkungen und Einzelnachweise Anmerkungen

Einzelnachweise (archivierte Zahlen)

Weblinks

Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Wetteraukreis) Kategorie:Geographie (Butzbach) Kategorie:Ersterwähnung 1336 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972