mini|hochkant|Johann Gerhard Huck(Selbstbildnis von 1800) Johann Gerhard Hucko. V.: Huck, Johann Gerhard in der Datenbank Niedersächsische Personen der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek (GWLB) [ohne Datum], abgerufen am 22. Dezember 2019. (auch: HuchJohann Thomas Lamminger: Hannoversches Adress-Buch auf das Jahr 1801. S. 79 (dfg-viewer.de). getauft 25. Januar 1758 in Düsseldorf; † 16. August 1811 in Hannover)Paul Clemen et al.: Karl Koetschau. Beiträge zur Kunst-, Kultur- und Literaturgeschichte. Von seinen Freunden und Verehrern zum 60. Geburtstag am 27.3.1928. Festgabe für Karl Koetschau. Verlag des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf 1928, S. 131–132; Es gibt abweichende Daten. So wurde Huck laut dem Künstlerlexikon von Georg Kaspar Nagler 1840 in Düsseldorf geboren.Das in der Festgabe für Karl Koetschau genannte Taufdatum ist jedoch dem Taufregister der evangelisch-lutherischen Kirche in Düsseldorf entnommen, während Thieme-Becker sich beim Todesdatum 16. August 1811 auf das Sterberegister der Kirche in Hannover stützte. war ein deutscher Hof-Kupferstecher,Burchard Christian von Spilcker: Historisch-topographisch-statistische Beschreibung der königlichen Residenzstadt Hannover. Hahnsche Buchhandlung, Hannover 1819, S. 583 (books.google.de). Grafiker und Radierer, Zeichner und Maler.

Leben Huck, Sohn des Kunsthändlers Johann Gottfried Huck,Thomas W. Gaethgens, Louis Marchesano: Display and Art History: The Düsseldorf Gallery and Its Catalogue. Getty Publications, Los Angeles 2011, ISBN 978-1-60606-092-6, S. 78 (books.google.de). arbeitete anfangs an der Kunstakademie Düsseldorf („Galerie zu Düsseldorf“), anschließend ging er 1782 nach London, um sich vom bekannten Kupferstecher Valentine Green (1739–1813) in der Schabkunst ausbilden zu lassen.

1784 bis 1786 stellte Huck Zeichnungen und Gemälde in der Royal Academy of Arts aus.

1788 kehrte Huck nach Deutschland zurück, wo er ab 1789 die Herstellung der Gemäldekopien der Düsseldorfer Hofgalerie beaufsichtigte. 1792 stach er drei Blätter anlässlich der Goldenen Hochzeit und des Regierungsantritts von Kurfürst Karl Theodor.

1796 ließ sich Huck in Hannover nieder und gründete dort im Jahr 1800Handbuch für Gemäldesammler und diejenigen, welche Bildergallerien besuchen / oder Lexicon der Maler und der Malerey. Enthaltend die Geschichte dieser Kunst und ihrer einzelnen Zweige … . Nach Sulzer, Pernety, Walpole … und andern bewährten Schriftstellern. Quedlinburg, Leipzig: Gottfried Basse, 1824, S. 8 (books.google.de). laut dem Hannöverschen Adress-Buch auf das Jahr 1801 unter dem Namen Huch im Steinweg der Calenberger Neustadt beziehungsweise unter dem Namen „I. G. Huck“ in der Calenberger Straße mit der Hausnummer 231Hannoversches Adreß-Buch auf das Jahr 1804. S. 59 (dfg-viewer.de). eine Kunstanstalt beziehungsweise eine Kunstakademie.

Zudem wirkte Huck als Kurator der Gemäldesammlung des Grafen Johann Ludwig von Wallmoden-Gimborn (1736–1811). Nach 1796 war er Hofkupferstecher in Hannover. Außerdem arbeitete er zeitweilig für die Chalkographische Gesellschaft zu Dessau.

Zu seinen Schülern in Düsseldorf zählte Johann Joseph Freidhoff (1768–1818), in Hannover um 1805 Adelheid Braun, geb. von Cychansky (1777–1836).

Werke mit Valentine Green: Acta historica reginarum Angliae, twelve original drawings executed by J.G. Huck and engraved by V. Green, with an historical account in English and French, 1792 Kupferstiche: Friedrich Johann Lorenz Meyer nach Anton Graff, Friedrich Gottlieb Klopstock nach Anton Hickel, Charles James Fox nach Anton HickelAbbildung online im Digitalen Porträtindex. und William PittJohann Smidt (Hrsg.): Hanseatische Magazin. 1. Band, 2. Heft Friedrich Wilmans, Bremen 1799;Friedrich Johann Lorenz Meyer in: XII. Kunstanzeige. S. 335 ff., (uni-bremen.de). Selbstporträt im British Museum.British Museum: Johann Gerhard Huck, Kupferstecher. Folgende Porträts von: Justus Moeser, Mauriz von Brabeck nach Anton Graff, Carl Erzherzog von Oesterreich, Franz Freiherr von Fürstenberg, Maria Elisabeth von der Pfalz, Rud. Georg Wilh. von Hammerstein, Johann Gottlob Leidenfrost, Franz Leopold Goffaux nach Anton Zeller, Luise (Friederike Henriette) von Hertefeld, Wilhelm Olbers nach einem Gemälde von C.A. Schwartz George Marsh (1722–1800) Kommissar der Marine; Porträt als Kreidezeichnung, datiert 1790Jeremy James Heath-Caldwell: Portrait of George Marsh (1722-1800) Drawn by the artist Johann Gerhard Huck auf der privaten Seite jjhc.info [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 22. Dezember 2019 A collection of fifty etchings after Raphael, Julio Romano, Guido, Parmigiano, Domenichino, Albert Dürer, Paul Veronese, Palma, Annibal and Ludovico Carachii, Guerchino, N. Poussin, F. Mola, Franceschini, Joseph Passeri, Passinelli, Cavedone, P. Da Cortona, Caro Cignani, Carlo Maratti &c &c executed by Huck, Selcke, and Billinger, after the original drawings in the collection of the Elector Palatine, Duke of Bavaria, etc. at Dusseldorff, London, John & Josias Boydell, 1787, 50 Ätzplatten [Zweite Auflage : London, H.R. Young, 1819].

Literatur

Weblinks

Literaturliste im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin

Anmerkungen

Einzelnachweise

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