mini|250px|Hauptstraße von Ranfurly

ist ein Ort im der Region auf der Südinsel von Neuseeland.

Namensherkunft Der Ort erhielt seinen Namen zu Ehren von , der zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Generalgouverneur von Neuseeland war.

Geographie Der Ort befindet sich rund 57 km östlich von in der weiten Ebene der . Durch den Ort fließen ein paar kleine nördliche Zuflüsse des . Durch führt der , der auch unter dem Namen „“ bekannt ist und den Ort mit im Westen und im Südosten verbindet.

Im Jahre 1903 wurde in Ranfurly mit −25,6 °C der absolute Kälterekord Neuseelands und Ozeaniens gemessen.

Geschichte Die Gegend um lebte zu Zeiten der europäischen Besiedlung des Landes zunächst von der Landwirtschaft, in der die weiten Ebenen der Region primär für die Schafzucht genutzt wurden. Zu Zeiten des Goldrauschs, wo auch in und insbesondere in und , nahe der Südseite der , Gold gefunden wurde, kamen Goldsucher von überall her und sorgten in für einen wirtschaftlichen Aufschwung, der später 1898 auch zum Anschluss an des Eisenbahnnetz des Landes führte. 1989 wurde die Strecke eingestellt, die Trasse zum ausgebaut und im verbliebenen Bahnhof später ein Museum eingerichtet, in dem auch Informationen zum Eisenbahnunfall von , der sich 1943 ereignete, zu finden sind.

Das Hawke’s-Bay-Erdbeben von 1931, bei dem fast die gesamte Stadt zerstört und später im Art-déco-Stil wieder aufgebaut wurde, war auch für Inspiration für mehr Erdbebensicherheit und Bauen in dem Art déco Baustil.

Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 663 Einwohner, 6,8 % weniger als zur Volkszählung im Jahr 2006.

Wirtschaft ist größter Ort der und Dienstleistungszentrum für den umliegenden ländlichen Raum.

Bildungswesen Der Ort verfügt mit der über eine Schule mit den Jahrgangsstufen 1 bis 13. Im Jahr 2015 besuchten 165 Schüler die Schule. Die Schule wurde 1879 gegründet und hat eine starke sportliche Tradition sowie ein gutes Bildungsprogramm, das durch Videokonferenzen und das --Projekt unterstützt wird.

Sehenswürdigkeiten für seine zahlreichen erhalten gebliebenen Gebäude im Stil des Art déco bekannt. Ein jährlich stattfindendes Fest, das dem Art-déco-Erbe der Stadt gewidmet ist, findet im Februar statt.

Das nahe gelegene Ida Valley diente als Kulisse für die „Ebenen von Rohan“ in der Filmtrilogie Der Herr der Ringe.

Sport ist für das in den Wintermonaten bekannt. Der örtliche Verein vertrat Neuseeland bei den Curling-Weltmeisterschaften von 1999, 2004 und 2005 und belegte dabei den 10., 7. und 8. Platz. Er stellte auch Mitglieder für die neuseeländische Mannschaft bei den -Wettbewerben der Olympischen Winterspiele 2006.

Persönlichkeiten (* 1975), , Feldhockeyspielerin Tania Dixon (* 1970), Hochspringerin , Militärführer und Politiker , -Spieler , - und -Spieler , Feldhockeyspielerin Murray Steele (* 1961), Radrennfahrer , Feldhockeyspielerin

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Region Otago