Villaines-la-Juhel ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Mayenne in der Region Pays de la Loire; sie gehört zum Arrondissement Mayenne und zum Kanton Villaines-la-Juhel. Sie ist eine mit dem Regionalen Naturpark Normandie-Maine assoziierte Zugangsgemeinde.
Geschichte Im Mittelalter errichteten die Herren von Mayenne auf einem Hügel eine Burg, um die sich der Ort entwickelte. Aigilbert, Bischof von Le Mans, gab 692 dem Kloster Sainte-Marie die Hälfte der Einkünfte von Villaines und anderen Orten. 892 ist Villaines unter dem Namen Vilhena bezeugt.
1140 gab Mathilde von England Villaines dem Ritter Juhel II. von Mayenne; der Ort nahm dessen Namen an. Zu dieser Zeit wurde eine Burg gebaut, von der heute nur noch die Fundamente des Donjon stehen. Die Familie Champagné besaß den Ort bis zur Revolution.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2009 2019 Einwohner 2037 2321 2732 3081 3171 3179 3084 2738
Sehenswürdigkeiten Festung im Ortsteil Courtœuvre, zwei Kilometer von Villaines entfernt (15. Jahrhundert) Rue du Château, eine Burg aus dem 12. Jahrhundert, von der nur noch die Fundamente des rechteckigen Donjons existieren Turm der ehemaligen Kirche Saint-Georges (12. Jahrhundert), Rest der alten Pfarrkirche (1963 abgerissen) La Motte de la rue Saint-Nicolas, Standort einer Motte La Vaucelle, Standort eines befestigten Hauses aus dem Mittelalter Schloss Le Grand Coudray, im Süden der Gemeinde, 1904 anstelle einer alten Burg der Familie la Haie und später der Familie Champagné erbaut; das alte Schloss wurde nach der Revolution abgerissen
Persönlichkeiten Robert Buron (1910–1973), Politiker Madeleine Grey (1896–1979), Sängerin François Servenière (* 1962), Komponist
Städtepartnerschaft Bad Liebenzell, Deutschland, seit 1993
Literatur Le Patrimoine des Communes de la Mayenne. Flohic Editions, Band 2, Paris 2002, ISBN 2-84234-135-X, S. 926–930.
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