Kalonymos ist eine 1998 in Duisburg gegründete und heute in Essen erscheinende Zeitschrift. Der vollständige Titel lautet: Kalonymos. Beiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte aus dem Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen.
Kalonymos enthält wissenschaftliche Fachbeiträge zur deutsch-jüdischen Geschichte, gelegentlich auch unveröffentlichte Quellen. Zu den ständigen Rubriken gehören Buchlese / Buchgestöber mit Hinweisen auf Neuerscheinungen.Mitgeteilt, angesprochen, rezensiert: Bücher im Spiegel von Kalonymos. In: steinheim-institut.de, abgerufen am 3. Dezember 2023. Die Ausgaben werden nicht nur in Deutschland, sondern auch europa- und weltweit unentgeltlich verteilt.
Die Zeitschrift ist nach den Kalonymiden benannt, einer jüdischen Familie, die aus Italien stammend schon im Mittelalter in Deutschland ansässig wurde. Manchmal thematisieren Aufsätze historische Personen, die Träger des Namens Kalonymos waren, so unter anderem Baruch ben Kalonymos (2008.4), Kalonymos zu Cöln (2007.2–3), Kalonymos in Worms (2003.3), Rabbi Kalonymos Kalman Epstein (2002.3), Mose b. Kalonymos (2001.3).
Kalonymos wird seit 2005 vom Bundesministerium des Innern gefördert. Neben der Druckausgabe erscheint Kalonymos nach Inhalt und Layout identisch online im PDF/A-Format.Heftarchiv. In: steinheim-institut.de, abgerufen am 3. Dezember 2023 (PDF-Ausgaben von Kalonymos). Die Online-Ausgabe nimmt zur Sicherung der langfristigen Referenzierbarkeit und Zugriffsmöglichkeit am URN-Verfahren der Deutschen Nationalbibliothek teil.
Daten
beim Salomon Ludwig Steinheim-Institut an der Universität Duisburg-Essen (alle Jahrgänge) bei der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (alle Jahrgänge) Erscheinungsweise: seit 1998 als Quartalsschrift, gelegentlich als Doppelheft. In: steinheim-institut.de. Vorgänger: DIALOG (bis 1997). sowie Nachrichten aus dem Steinheim-Institut (1998) (Erscheinungsverlauf, Anmerkungen).. Auflage: ca. 12.000 pro Quartal (seit 2010)Die Institutszeitschrift Kalonymos. In: steinheim-institut.de, abgerufen am 3. Dezember 2023. Siehe auch In: steinheim-institut.de. (die Anzahl der Abonnenten lag im Jahr 2000 bei 8.000Laut Forschungsbericht 1994–2000. [Nr. 6] Hrsg. vom Salomon Ludwig Steinheim-Institut für deutsch-jüdische Geschichte e. V. an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg. Duisburg 2001, ISBN 3-9807566-1-0, S. 60 (steinheim-institut.de [PDF; 840 kB]).) Umfang: zwischen 8 und 32 Seiten pro Heft Sitz: Steinheim-Institut, Essen, im ehemaligen Rabbinerhaus neben der Alten Synagoge, davor bis Juni 2011 Campus Duisburg der Universität Duisburg-Essen
Einzelnachweise
Kategorie:Judaistik Kategorie:Zeitschrift (Essen) Kategorie:Mehrsprachige Vierteljahreszeitschrift Kategorie:Medien (Niederrhein) Kategorie:Universität Duisburg-Essen Kategorie:Kalonymiden Kategorie:Ersterscheinen 1998