Die Präsidentschafts- und Parlamentswahl in Uruguay 2004 fand am 31. Oktober statt. Gewählt wurden der Präsident, der Vizepräsident, 30 Senatoren und 99 Abgeordnete.

Der Sieger Tabaré Vázquez erhielt 50,45 % der Stimmen und erreichte mithin die absolute Mehrheit. Eine Stichwahl war insofern entbehrlich.

Das Ergebnis wurde seitens des Wahlgerichtshofs von Uruguay am 6. November 2004 offiziell verkündet. Am 8. November 2004 erfolgte dann die Ernennung Vázquez’ zum Staatspräsidenten. Dieses Amt trat er als Nachfolger von Jorge Batlle Ibáñez am 1. März des folgenden Jahres an. Damit regierte erstmals ein Präsident das Land, der aus dem linksgerichteten politischen Spektrum stammte und nicht den beiden großen, bis dahin das politische Geschehen Uruguays bestimmenden Parteien Partido Nacional und Partido Colorado angehörte.

Präsidentschaftskandidaten Jede Partei hatte ihren Kandidaten in den Vorwahlen zur Präsidentschaftswahl in Uruguay 2004 im Juni gewählt:

Partei Kandidat Frente Amplio 50px Tabaré Vázquez Partido Nacional 50px Jorge Larrañaga Partido Colorado 50px Guillermo Stirling Partido Independiente 50px Pablo Mieres Partido Intransigente 50px Víctor Lissidini Unión Cívica 50px Aldo Lamorte Partido Liberal 50px Julio Vera Partido de los Trabajadores 50px Rafael Fernández

Ergebnis mini|300px|Mandate nach Departamentos

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