mini|Roby Lakatos beim Jazzfestival St. Ingbert 2013 Roby Lakatos (* 16. August 1965 als Róbert Lakatos in Budapest) ist ein ungarischer Geiger, der hauptsächlich im Bereich des Gypsy-Jazz aktiv ist.

Leben Seine Familie, die Lakatos-Dynastie, die auf János Bihari zurückgeht, ist seit mehreren Generationen in der ungarischen Musik der Roma verwurzelt. Roby Lakatos entwickelte sein musikalisches Talent innerhalb seiner Familie, bevor er seine Studien am Béla-Bartók-Konservatorium in Budapest begann, die er 1984 erfolgreich abschloss.

Zwischen 1986 und 1996 trat er mit seinem Ensemble in dem Brüsseler Szenerestaurant Les Ateliers de la Grande Île mit Gypsy-Jazz auf. Hier besuchte ihn unter anderen Yehudi Menuhin. Durch diese Beachtung begann seine internationale Laufbahn, die ihn in die großen Konzertsäle der Welt führte. Er hatte gemeinsame Auftritte mit den Kollegen Vadim Repin und Stéphane Grappelli. Im März 2004 erhielt er eine Einladung nach London zu dem Festival Genius of the Violin, wo er an der Seite von Maxim Vengerov mit dem London Symphony Orchestra auftrat. Lakatos erhielt einen Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft.

Alben 1991: In Gypsy Style 1998: Alouette König der Zigeunergeiger 1998: Lakatos Gold 1999: Post Phrasing Lakatos Best 1999: Live From Budapest 2001: With Musical Friends 2002: Kinoshita Meets Lakatos 2002: Deborahs theme: As Time Goes By 2004: The Legend of the Toad 2005: Firedance 2006: Klezmer Karma 2015: Vivaldi: The Four Seasons (mit Brussels Chamber Orchestra) 2017: Tribute to Stéphane & Django (mit Biréli Lagrène)

Weblinks

Biografie auf der Webpräsenz der Menhuhin-Foundation abgerufen am 26. Oktober 2022

Einzelnachweise

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