Walter Knauer (* 21. Juni 1937 in Thann; † 27. Juli 2013 in Neustadt bei Coburg)Walter Knauer, Heimleiter a. D. In: Parlament › Abgeordnete › Abgeordnete von A–Z › Profil. Bayerischer Landtag, 2026. Auf Bayern.Landtag.de (PDF; 200 kB), abgerufen am 29. März 2026. war ein bayerischer Landespolitiker (SPD). Von 1986 bis 1998 war er Mitglied des Bayerischen Landtags. Gewählt wurde er als oberfränkischer Listenkandidat seiner Partei.

Leben Knauer besuchte die Volksschule in Thann, er absolvierte 1958 das Abitur am Gymnasium Ernestinum in Coburg.Walter Knauer – Landwirt, Geschäftsführer, Heimleiter. In: Biografien: Menschen aus Bayern. Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG), 2026. Auf HdBG.eu, abgerufen am 9. Februar 2026. Von 1958 bis 1978 bewirtschaftete er den elterlichen Bauernhof. Er war ab 1966 Mitglied der SPD und Mitglied im Kreistag Coburg sowie Vorsitzender des SPD-Kreisverbands Coburg Land.Wer nicht kämpft hat schon verloren. In: Region › Coburg. Neue Presse (NP), 18. Juli 2007. Auf NP-Coburg.de, abgerufen am 29. März 2026. Als ehrenamtlicher Funktionär der Arbeiterwohlfahrt wirkte Knauer 1989 und 1990 maßgeblich beim Wiederaufbau der Arbeiterwohlfahrt in Thüringen mit und gründete gemeinsam mit der Allgemeinmedizinerin Renate Greiner und dem Sozialmanager Edmund Fröhlich am 18. Februar 1990 in Sonneberg die AWO in der DDR – 57 Jahre nach ihrem Verbot durch die Nationalsozialisten.

Anfang Februar 2009 spielte Knauer öffentlich mit dem Gedanken, für die Partei Die Linke als Direktkandidat im Kreis Coburg-Kronach anzutreten. Er entschied sich dagegen, nachdem Uwe Hiksch zum Direktkandidaten gewählt wurde.Volker Friedrich: Walter Knauer lässt Hiksch den Vortritt. In: Aus der Region. Neue Presse (NP), 3. Februar 2009. Auf NP-Coburg.de, abgerufen am 29. März 2026.

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Einzelnachweise

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