Der Olivflanken-Waldsänger (Myiothlypis leucoblephara, Syn.: Basileuterus leucoblepharus) ist ein kleiner Singvogel aus der Familie der Waldsänger (Parulidae).
Merkmale Olivflanken-Waldsänger erreichen eine Körperlänge von 14 bis 15 Zentimetern und wiegen um die 14 bis 21 Gramm. Die Flügellänge beträgt beim Männchen 6,3 bis 6,5 Zentimeter, beim Weibchen 5,9 bis 6,5 Zentimeter. Erwachsene Olivflanken-Waldsänger und Jungvögel ab dem ersten Jahr tragen einen schwarzgrauen Scheitelstreifen; das restliche Kopfgefieder ist grau. Von der Schnabelbasis verläuft ein schwarzer Strich nach hinten in den Nacken. Um das Auge befindet sich ein unterbrochener weißer Augenring. Das Oberseitengefieder ist olivgrün bis olivbraun; das Unterseitengefieder grauweiß, das nach hinten gelb ausläuft.
Verbreitungsgebiet mini|links|Verbreitungsgebiet des Olivflanken-Waldsängers Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Brasilien über Paraguay bis nach Uruguay und Argentinien. Olivflanken-Waldsänger bewohnen Wälder ab einer Höhe von 1600 Metern.
Unterarten Es gibt zwei anerkannte Unterarten:AviList: The Global Avian Checklist, v2025, DOI=10.2173/avilist.v2025 Myiothlypis leucoblephara leucoblepharus (, 1817)Louis Pierre Vieillot (1817), S. 206. – Südöstliches Brasilien, Südliches Paraguay, Nordöstliches Argentinien Myiothlypis leucoblephara lemurum , 1975Storrs Lovejoy Olson (1975), S. 102–103. – Südosten von Uruguay und Südöstliches Brasilien
Etymologie und Forschungsgeschichte Die Erstbeschreibung des Olivflanken-Waldsängers erfolgte 1817 durch Louis Pierre Vieillot unter dem wissenschaftlichen Namen Sylvia leucoblephara. Als Verbreitungsgebiet nannte er Paraguay, basierend auf Contramaestre del contramaestreFélix de Azara (1805), S. 40–44 von Félix de Azara. 1851 führte Jean Louis Cabanis die für die Wissenschaft neue Gattung Myiothlypis für den Schwarzscheitel-Waldsänger (Myiothlypis nigrocristata (, 1840)) ein.Jean Louis Cabanis (1851), S. 17 Der Begriff stammt von und ab.Myiothlypis The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Der Artname leucoblephara stammt von und ab.leucoblephara The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Lemurum hat seinen Ursprung in .lemurum The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling Alfred Laubmann hatte für sein Werk Die Vögel von Paraguay drei Bälge, gesammelt von Eugen Josef Robert Schuhmacher (1906–1973) in Independencia, zur Verfügung. Laubmann sah in Basileuterus leucoblephara die Unterart für Paraguay. In der Literatur betrachtete er in SapucaiHarry Church Oberholser (1901), S. 188.Charles Chubb (1910), S. 615 durch Harry Church Oberholser und durch Charles Chubb, in VillaricaRoberto Dabbene (1912), S. 348 durch Roberto Dabbene sowie im Departamento Alto ParanáArnaldo de Winkelried Bertoni (1914), S. 60. und Monte SociedadArnaldo de Winkelried Bertoni (1930), S. 253. durch Arnaldo de Winkelried Bertoni weitere Nachweise für das Land.Alfred Laubmann (1940), S. 209 Oberholser führte mit seiner Nennung das Synonym Basileuterus leucoblephara calus ein. Calus leitet sich von ab.calus The Key to Scientific Names Edited by James A. Jobling
Quellen
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Waldsänger