Das Wort Wohlstandsmüll als verächtliche Bezeichnung für Menschen, die nicht willens oder nicht in der Lage sind, zu arbeiten, wurde 1997 zum deutschen Unwort des Jahres gewählt. Es geht zurück auf den Ausspruch des damaligen Verwaltungsratspräsidenten von Nestlé, Helmut Maucher:

Abweichende Bedeutungen Der Begriff „Wohlstandsmüll“ kann allerdings auch in einem anderen Kontext verwendet werden und erhält dadurch eine völlig andere Bedeutung:

Als Bezeichnung für die Überproduktion sowie die Produktion unnötiger und kurzlebiger Gegenstände in einer Konsumgesellschaft, oder als Kritik am bedenkenlosen Konsumieren und Wegwerfen in einer sogenannten Wegwerfgesellschaft.

Einzelnachweise

Kategorie:Unwort des Jahres (Deutschland)