Annett Illig (* 1968) ist eine deutsche Opernsängerin (Sopran).
Leben Annett Illig wuchs in Bermsgrün als Tochter eines Fleischermeisters auf und lernte ab 1980 an einer Spezialklasse für Musik an der „Käthe Kollwitz“ in Zwickau. 1984 begann sie ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Sigrid Kehl und Hans-Joachim Beyer. Fünf Jahre später wechselte sie an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Dort legte sie 1994 das Staatsexamen mit Diplom ab. Ab 1991 nahm sie zusätzlich regelmäßig Unterricht bei Elisabeth Schwarzkopf.
Ihr erstes festes Engagement hatte Annett Illig am Eduard-von-Winterstein-Theater in Annaberg-Buchholz. 2004 verließ sie das Ensemble und arbeitet seitdem freischaffend. Sie lebt in Mildenau und Bermsgrün.Bekannte Sängerin baut alte Fleischerei im Erzgebirge um, Freie Presse 7. Juni 2025
Ihr Repertoire umfasst Opern-, Operetten und Musicalrollen sowie klassische und moderne Libretti. Daneben hat sie mehrere CDs mit erzgebirgischen Liedern vor allem von Anton Günther aufgenommenKinner, guckt naus, Annett Illig mit Gedicht von Anton Günther, Aufnahme von 2013 Video bei YouTube.
Diskografie 1997: Mei Grußmütterla 2002: Wenn draußen von Himmel... 2003: Frei will ich bleibn 2004: Ganz sachte kimmt de Winternacht 2005: Da haben die Rosen Dornen getragen 2006: GuteNachtEngelchen 2014: Weihnachten im Gebirg 2025: Drham in Barmisgrü (mit Michael Lacher und Andreas Schmidt)
Weblinks Website sz-online vom 13. August 2004 Annett Illig als Co-Moderatorin (mit Marianne Martin) am 24. Dezember 2017 in der Traditionsfernsehsendung So klingt’s bei uns im Arzgebirg auf mdr.de
Einzelnachweise
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