Erich Baumgarten (* 21. April 1905 in Bernburg; † nach 1963) war ein deutscher Politiker (NDPD).

Leben Der Arbeitersohn absolvierte nach dem Besuch der Mittelschule eine Friseurlehre. Ab 1927 war er als Friseurmeister tätig. Zum 1. März 1937 trat Baumgarten in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 3.933.118).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/1820607Untersuchungsausschuß Freiheitlicher Juristen (Hrsg.): Ehemalige Nationalsozialisten in Pankows Diensten, Berlin-Zehlendorf, o. J., S. 8. Ab 1941 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil.

Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft war Baumgarten wieder als Friseurmeister tätig, wurde Bezirksobermeister und Mitbegründer sowie 1. Vorsitzender der PGH „Haarpflege“ in Greiz. Er betätigte sich erneut politisch und wurde 1951 Mitglied der NDP (später umbenannt in NDPD). Für die NDPD war er ab 1952 Stadtverordneter in Greiz und übernahm verschiedene Parteiämter. Außerdem war er Mitglied des Bezirksausschusses Gera der Nationalen Front. Von 1958 bis 1963 war er für die NDPD Abgeordneter der Volkskammer der DDR.

Literatur Olaf Kappelt: Braunbuch DDR – Nazis in der DDR. (2. überarb. Aufl.) Berlin Historica, Berlin 2009, ISBN 978-3-939929-12-3, S. 265.

Einzelnachweise

Kategorie:Abgeordneter der Volkskammer Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:NDPD-Mitglied Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1905 Kategorie:Gestorben im 20. oder 21. Jahrhundert Kategorie:Mann