Die Weilach ist ein rechter Zufluss der Paar in Oberbayern.

Flusslauf Auf ihrem Weg von der Quelle in Wollomoos (493 m über NN) durchfließt die Weilach die Ortschaften Thalhausen, Aufhausen, Holzhausen, Gundertshausen, Höfarten, Schiltberg, Ried, Weilach und Aresing, bevor sie nach 21,9 km in Mühlried (407 m über NN) in die Paar mündet. Ihr gesamtes Einzugsgebiet beträgt 112 km². Auf diesem Weg durchläuft sie die Landkreise Dachau, Aichach-Friedberg sowie Neuburg-Schrobenhausen. Bis zur gleichnamigen Ortschaft Weilach mäandriert der Bach größtenteils naturnah, danach ist das Bachbett des Flüsschens begradigt.

Zuflüsse Altograben (rechts) – aus Osten, Einmündung südlich von Thalhausen Wildmooser Bach (rechts) – aus Südosten, durchfließt Asbach und Haag, Einmündung westlich von Haag Flußgraben (rechts) – aus Südosten, durchfließt Randelsried und Lauterbach, Einmündung nördlich von Holzhausen Höfarter Bach (links) – aus Westen, durchfließt Allenberg und Höfarten, Einmündung in Höfarten Rapperzeller Bach (links) – aus Westen, durchfließt Rapperzell und Schiltberg, Einmündung in Schiltberg Holzländer Bach (rechts) – aus Südosten, durchfließt Ruppertszell, Birglbach und Ried, Einmündung in Ried Schnellbach (rechts) – aus Osten, durchfließt Labersdorf und Sattelberg, Einmündung östlich von Weilach Gachenbach (links) – aus Westen, durchfließt Mangelsdorf und Gachenbach, Einmündung nördlich von Weilach Weilenbach (rechts) – aus Südosten, durchfließt Oberweilenbach und Unterweilenbach, Einmündung östlich von Autenzell

Landschaft und Landnutzung Die Weilach durchfließt in einem Sohlental das Donau-Isar-Hügelland. Die unmittelbare Landschaft im Oberlauf ist vorwiegend von Wiesen geprägt. Zunehmend werden Uferrandstreifen an der Weilach geschaffen und Zuflüsse wie der Gachenbach renaturiert.

Fauna Nach seiner Ausrottung im 19. Jahrhundert bevölkert der Biber (Castor fiber) nun schon seit einigen Jahren wieder die gesamte Weilach, was zu einer signifikanten Mortalität der Bäume am Uferrand führt.

Flora Der Baumbestand zeichnet sich vor allem durch Schwarzerle (Alnus glutinosa) und Weidenarten aus, welche für diese Standorte genauso typisch sind wie das Schilfrohr (Phragmites australis) oder die Sumpfdotterblume (Caltha palustris).

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