mini|Krzysztof Michałkiewicz Krzysztof Stefan Michałkiewicz (* 26. September 1953 in Oborniki Śląskie) ist ein polnischer Politiker (UPR, PK, PiS). Vom 31. Oktober 2005 bis zum 5. Mai 2006 war Minister für Arbeit und Soziales in der Regierung Kazimierz Marcinkiewicz und von 2005 bis 2019 Abgeordneter des Sejm in der V., VI., VII. und VIII. Wahlperiode.

Leben Michałkiewicz schloss das Studium der Soziologie an der Katholischen Universität Lublin ab. 1979 begann er seine berufliche Tätigkeit als Referent in der Genossenschaft für Künstlerische Handarbeit in Lublin und danach von 1979 bis 1981 als Soziologe in einem Betrieb in Lublin.

1980 trat er der oppositionellen Gewerkschaft Solidarność bei. 1981 arbeitete er im Regionalvorstand der Gewerkschaft in Lublin und war Redakteur des Informationsbulletins. Wegen der Teilnahme an einem Streik in Świdnik wurde er verhaftet und zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. In den Jahren 1982 bis 1983 saß er in verschiedenen Justizvollzugsanstalten in Lublin, Łódź, Łęczyca und Hrubieszów. 1983 erhielt er während einer kurzzeitigen Aussetzung der Strafe einen Reisepass mit der Berechtigung zur einmaligen Ausreise. Gemeinsam mit seiner Familie verließ er Polen und fuhr nach Australien.

Nach der Rückkehr 1992 arbeitete er in verschiedenen Stellen in Lublin. Er wurde Leiter des Regional-Arbeitsamts. In den Jahren 1992 bis 1998 bekleidete er das Amt des Direktors der Woiwodschaftssozialamts. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1994 bewarb er sich für die Unia Polityki Realnej um einen Sitz im Stadtrat von Lublin, wurde aber nicht gewählt. 1994/95 war er Mitglied der Partia Konserwatywna und deren Vorsitzender in Lublin. In den Jahren 1999 bis 2002 war er Direktors des Sozialreferats des Woiwodschaftsamts. Von 2002 bis 2003 war er Stellvertreter des Direktors des Städtischen Amtes für Familienhilfe und in den Jahren 2003 und 2004 war er Direktor des Sozialamts. Nach 2004 war er Stellvertreter des Stadtpräsidenten von Lublin. Bei der Europawahl 2004 kandidierte er erfolglos für die Prawo i Sprawiedliwość (PiS).Ergebnis in Dziennik Ustaw 2004, Nr. 137, S. 9611.

Bei den Parlamentswahlen 2005 wurde er über die Liste der PiS für den Wahlkreis Lublin in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. September 2026. Bei den Sejmwahlen 2007 wurde er für die PiS mit 11.250 Stimmen als Abgeordneter bestätigt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. September 2026. Er ist in der VI. Wahlperiode Mitglied der Sejm Kommissionen für Gesellschaftspolitik sowie Gesundheit gewesen. Auch bei den Parlamentswahlen 2011Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. September 2026. und 2015Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. September 2026. wurde er jeweils wiedergewählt. Von 2015 bis 2019 war er Staatssekretär im Ministerium Familie, Arbeit und Soziales.„Nowi wiceministrowie w MRPiPS o swoich planach“ auf www.bankier.pl, abgerufen am 10. September 2026. 2019 kandidierte er erfolglos für den Senat der Republik Polen.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 10. September 2026. Anschließend war er von 2019 bis 2024 Präsident des staatlichen Fonds für die Rehabilitation von Menschen mit Behinderungen.„Pierwsza decyzja nowej minister rodziny. Powołała prezesa PFRON“ auf businessinsider.com.pl, abgerufen am 10. September 2026.

Er war in verschiedenen regionalen gemeinnützigen Organisationen tätig, unter anderem in der Lubliner Wohltätigen Gemeinschaft, der Lubliner Vereinigung Sozialer Organisationen, dem Lubliner Observatorium für Soziale Probleme. In den Jahren 1992 bis 1998 war er Mitglied des Woiwodschaftsrates für Beschäftigungsfragen. Für sein soziales Engagement wurde er durch den Metropoliten von Lublin, Erzbischof Józef Życiński mit der Medaille „Lumen Mundi“ ausgezeichnet. 2020 erhielt er das Krzyż Wolności i SolidarnościVerleihnachricht in Monitor Polski 2020, S. 835. und 2021 das Offizierskreuz des Ordens Polonia Restituta.Verleihnachricht in Monitor Polski 2020, S. 69.

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Einzelnachweise

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