Dr. Koch Ventilator war eine Rockband aus Berlin.
Geschichte Die Band sang in ihren frühen Zeiten (ab 1974) noch auf Englisch und trug den Namen Joiners Bench. Als die Band anfing, auf Deutsch zu singen, änderte sie ihren Namen 1978 in Dr. Koch Ventilator. Hierbei handelt es sich um eine Abänderung des Namens Van der Graaf Generator. Dr. Koch Ventilator wurden öfters der Neuen deutschen Welle zugerechnet. Ihre Titel erschienen auch auf einigen NDW-Samplern. Tatsächlich sind einige typische NDW-Elemente wie Synthie-Sounds vorhanden, die allerdings mit Jazz-Rock gemischt wurden. Dem Stil vieler NDW-Bands entsprechen auch der bizarr anmutende Gruppenname und ebensolche Covergestaltungen.
Die Band veröffentlichte drei Alben, wovon zwei später auf einer CD veröffentlicht wurden. Kurz nach dem dritten Album löste sich die Band auf.
Mitglieder
Hauptmitglieder Klaus Blumental (Klaus Blümel): Tasteninstrumente Chris Chaos (Chris Axel Klöber) († 27. November 2025) Tasteninstrumente Michael Koch: Gitarre Schmitt-Martin (Hans-Dieter Martin): Gesang, Bass Richard Freiherr v. Seydlitz (Norbert Hinz) (†): Schlagzeug Alfred E. Wagner († April 2019): Saxophon
Produzent bei den Studioaufnahmen Hanno Bruhn (plus Background-Vocals bei einem Song (1981))
Texte Die Texte der Band beschäftigten sich vor allem mit Drogen, Lügen und sozialen Missständen. Es werden hier die typischen Themen der 1980er Jahre aufgegriffen.
Diskografie 1980: Dr. Koch Ventilator (LP), Der Lügner / Tina (Single) (Reflektor 0030.273) (aufgenommen im Hansa Studio Berlin mit Tom Müller als Tonmeister) 1981: Torso in Aspik (LP) (aufgenommen im Paragon Studio Berlin) 1982: Prima Tanzmusik (NDW-Sampler, LP mit Songs verschiedener deutscher Bands) 1983: 105 Gramm für jeden (LP) (aufgenommen im Hansa Studio Berlin mit Tom Müller als Tonmeister) 1992: Dr. Koch Ventilator / Torso in Aspik (CD) (herausgegeben vom Plattenladen Freiburg)
Literatur
Weblinks Website
Video mit alten Videoausschnitten und Fotos plus Musik
Kategorie:Rockband Kategorie:Deutsche Band Kategorie:Band (Berlin)