Myōkō (jap. , -mura) war ein japanisches Dorf im Nakakubiki-gun in der Präfektur Niigata. 2005 ging das Dorf in die neue Stadt Myōkō auf, die nicht nach dem Dorf, sondern nach dem gleichnamigen Berg benannt ist.

Geographie Im Verwaltungsbereich des Dorfes befanden sich die Berge Myōkō (, -san; 2.454 m), Hiuchi (, -yama; 2.462 m) und Madarao (, -san; 1.382 m). Nach ersterem ist das Dorf benannt. Flüsse sind der Seki-gawa () und der Doro-gawa (), und als See der Numa-no-ike ().

Geschichte Am 31. März 1955 schlossen sich die Mura Sekiyama (, -mura), Ōshika (, -mura), Toyoashi (, -mura) und Haradōri (, -mura), außer dessen Gemeindeteile Ōzawa-Shinden (), Ohara-Shinden () und Ōhara-Shinden (; ausgenommen dem Aza (Gemeindeteil) Sobutake ()), zum neuen Dorf Myōkō zusammen.

Am 1. April 2004 schloss sich Myōkō mit der Shi Arai (, -shi) und dem Machi Myōkōkōgen (, -machi) im Nakakubiki-gun zur neuen Shi Myōkō zusammen. Der Name dieser Stadt stammt von dem gleichnamigen Berg. Der Nakakubiki-gun wurde daraufhin aufgelöst.

Verkehr Myōkō ist über den Bahnhof Sekiyama an die JR East Shin’etsu-Hauptlinie nach Takasaki oder Niigata angeschlossen.

Durch das Dorf führt die Nationalstraße 18 nach Takasaki oder Jōetsu sowie die Iiyama–Madarao–Arai-Strecke der Präfekturstraße 97.

Wirtschaft Ein Großteil der Landwirtschaft bildet der Reisanbau. Hauptexporte bilden Tabakblätter und Tomaten.

Touristische Hauptattraktionen sind die heißen Quellen (Onsen) Seki-Onsen (), Tsubame-Onsen (), u. a., als auch die 1.000 m hohe Madarao-Hochebene (, Madarao-kōgen) mit Wintersport.

Angrenzende Städte und Gemeinden Präfektur Niigata: Akai (heute: Stadt Myōkō) Itoigawa Nakagō (heute: Jōetsu) Myōkōkōgen (heute: Stadt Myōkō) Nadachi (heute: Jōetsu) Präfektur Nagano: Iiyama Shinano

Kategorie:Ort in der Präfektur Niigata Kategorie:Ehemalige Gemeinde in der Präfektur Niigata Kategorie:Myōkō (Stadt)