Nikolaus von Paris, auch Nicolaus Parisiensis, Nicolas de Paris oder Nicholas of Paris,siehe ALCUIN Datenbanklink war ein Scholastiker des 13. Jahrhunderts.
Er wird urkundlich 1254 und 1263 genannt, wobei er 1263 als bereits verstorbener Magister in Paris bezeugt ist. Er gilt neben Robert Kilwardby, Lambert von Auxerre und Wilhelm von Auxerre als bedeutender Frühscholastiker des 13. Jahrhunderts. Er lehrte und kommentierte als Philosophielehrer an der Artistenfakultät der Sorbonne die Schriften des Aristoteles in der Zeit vor Thomas von Aquin und Siger von Brabant, der auch sein Schüler war.
Er war darüber hinaus in der Sprachforschung tätig, gehörte mit Petrus Hispanus und Heinrich von Gent zu den Bearbeitern der Syncategoremata, einer sprachlogischen Literaturgattung des 13. Jahrhunderts, und beeinflusste so die geschichtliche Entwicklung der mittelalterlichen Sprachphilosophie und Sprachlogik.siehe Hans-Walter Stork im BBKLSten Ebersen geht auf den Beitrag des Nikolaus von Paris in dessen Werk „Quaestiones super minorem“ im Kapitel „The Priscianic Tradition“ seines Buches auf Seite 251 näher ein
Werke Seine Werke sind u. a. in zwei Sammelhandschriften erhalten.
Einen Überblick gibt:
Literatur
(mit Hinweisen auf weitere Literatur)
Einzelnachweise (Anmerkungen, Hinweise)
Kategorie:Philosoph des Mittelalters Kategorie:Scholastiker Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren im 12. oder 13. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert Kategorie:Mann