Walter Gustav Seiz (* 24. September 1885 in KarlsruheGeburtsregister StA Karlsruhe, Nr. 1174/1885; † 27. Oktober 1966 in MünchenSterberegister StA München III, Nr. 2589/1966) war ein deutscher Elektrotechniker.
Leben Während seines Studiums wurde er 1903/04 Mitglied der Landsmannschaft Fidelitas Karlsruhe.Berthold Ohm und Alfred Philipp (Hrsg.): Anschriftenverzeichnis der Alten Herren der Deutschen Landsmannschaft. Teil 1. Hamburg 1932, S. 125. Seitz übernahm 1912 bei Brown, Boveri & Cie. in Baden die Berechnung von Drehstrom-Kommutatormaschinen, insbesondere der Scherbius-Maschinen, nachdem der Büroleiter und Oberingenieur Arthur Scherbius die Firma verlassen hatte. Dort fertigte er auch eine Dissertation zum Thema Theorie des asynchronen Frequenzwandlers an.
1929 wurde er an der Technischen Hochschule Danzig auf den Lehrstuhl für Elektrische Maschinen berufen, wo er bis Kriegsende blieb. Im November 1933 unterzeichnete er das Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er 1946 an der Technischen Hochschule München auf den Lehrstuhl für Elektrische Maschinen berufen. Sein besonderes Interesse galt den Drehstrom-Hintermaschinen.
Werke Der asynchrone Einankerumformer (Frequenzumformer); Berlin, Springer, 1914 Einführung in den Elektromaschinenbau und in die elektromotorischen Antriebe; Berlin, Elsner, 1944 Leitfaden für den Elektromaschinenbau Die Kommutatorkaskade für konstante Leistung; In Archiv für Elektrotechnik, Volume 20, Number 3 / Mai 1928
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