Die Seckach ist ein kleiner Fluss im Norden Baden-Württembergs, der im Odenwald entspringt und nach etwa südlichem Lauf in Möckmühl im Landkreis Heilbronn von rechts und Norden in die untere Jagst mündet.

Die Seckach ist etwa 29 km lang, ihr Einzugsgebiet umfasst etwas über 260 km². Davon entfallen auf ihren Nebenfluss Kirnau, der am Zusammenfluss rund 7 Kilometer länger ist als die Seckach, etwa 100 km². Damit ist sie nach Länge wie Einzugsgebiet der größte Zufluss der Jagst.

Der mit ca. höchste Punkt des oberirdischen Einzugsgebietes liegt an der nördlichen Wasserscheide auf dem Rehberg von Hettingen über dem Quellgebiet des Rinschbachs.

Name Das Gewässer wurde 1303 als „die bach genant Seckach“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Endung -aha (heute -ach) bezeichnete im Althochdeutschen ein Fließgewässer. Das Bestimmungswort steht wahrscheinlich in Zusammenhang mit dem germanischen Verb *seig- „sinken“, woraus sich unter anderem der rheinische Flurname Secke mit der Bedeutung „Stelle, wo Wasser hervortritt und träge abfließt“ herausgebildet hat.

Geographie Verlauf Die Seckach entspringt in der Nähe des Buchener Ortsteils Waldhausen in quellreicher Gegend und nimmt schon früh Nebenäste auf.Laut . Die topographischen Karten 1:25.000 bzw. 1:50.000 zeigen die dort bezeichnete Quelle nicht bzw. benennen keinen der vielen Quelläste. Sie fließt zunächst in südöstliche und südliche Richtung.

Zwischen den Gemeinden Seckach und Adelsheim nimmt die Seckach ein paar immer kräftiger werdende Nebenflüsse auf. In Zimmern mündet der Schlierbach. Zwischen Hemsbach und Adelsheim mündet der Rinschbach, der bei Götzingen im Bauland entspringt. In Adelsheim schließlich empfängt die Seckach ihren größten Nebenfluss, die Kirnau, die ihre Ursprünge bei Altheim im Bauland hat. Auffallend ist an der Mündung, wie sehr das Wasser der Kirnau jenes der Seckach zur Seite drängt, so dass unklar ist, welcher der Bäche der kräftigere ist. Nach dem Zusammenfluss jedenfalls kann die Seckach ein kleiner Fluss genannt werden.

Auf ihrem weiteren Weg der Jagst entgegen fließt die Seckach in großen Schwüngen nach Süden und nimmt noch weitere dauerhaft wasserführende Bäche auf, von denen der Fischbach der größte ist. Er mündet wenig südlich von Sennfeld.

In Möckmühl floss die Seckach früher parallel zur Stadtmauer und bot an einem Wehr zusammen mit der Altstadt eine malerische Perspektive. Heute ist sie auf einer Länge von mehreren hundert Metern verdolt. Ihre Mündung wurde um 1900 beim Bau der Jagsttalbahn und eines E-Werks ein Stück nach Süden verlegt.

Zuflüsse Überblick Die Seckach hat fünf Zuflüsse von über fünf Kilometern Länge, nacheinander den linken Hiffelbach mit 7 km und einem Einzugsgebiet von etwa 27 km², den linken Schlierbach mit 6 km und einem Einzugsgebiet von etwa 9 km², den linken Rinschbach mit 16 km und einem Einzugsgebiet von etwa 40 km², die linke Kirnau mit 24 km und einem Einzugsgebiet von etwa 100 km² sowie den rechten Fischbach mit 7 km und einem Einzugsgebiet von etwa 15 km².

Detaillierte Liste der Zuflüsse und Seen Hierarchische Liste einer Auswahl der Zuflüsse, class=noviewer|10px Seen und class=noviewer|10px Hochwasserrückhaltebecken, jeweils von der Quelle zur Mündung. Gewässerlänge, Seefläche, Einzugsgebiet und Höhe nach den entsprechenden Layern auf der Onlinekarte der LUBW. Andere Quellen für die Angaben sind vermerkt.

Ursprung der Seckach in der Mitte zwischen dem südlichen Ortsrand von Waldhausen und dem zugehörigen Glashof am Nordostrand des Klingenwaldes auf etwa .

(Zufluss aus der Hauwiese), von links auf etwa 150 m westlich des Glashofs, 0,5 km. Entsteht im Flurgewann Hauäcker auf etwa . Ibbach, von links auf etwa am Beginn des Naturschutzgebietes Seckachtal, 0,8 km. Entsteht in der Brückleinsweise auf etwa . (Zufluss gegen Ende der Frohnwiese), von rechts und Westnordwesten auf , 0,5 km und über 0,2 km². Entsteht auf etwa im Kleinen Flürlein. Imbach, von links auf in einem Auenwaldriegel, 2,2 km. Entsteht an einer Böschung westlich des Wäldchens Osterloch auf etwa und durchläuft das Auengewann Imbach.Danach wendet sich die Seckach allmählich auf Südostkurs. Gabelwiesengraben, von rechts und Westen auf etwa , 0,9 km und über 0,1 km². Entsteht auf etwa im Feldgewann Gabelwiese. Amelsbach, von rechts und Südwesten auf etwa nach der Seckacher Hagenmühle am Taleintritt der L 583, 1,8 km und ca. 2,5 km². Entsteht am Gewann Kränzle auf etwa .Ab diesem Zufluss fließt die Seckach bis zum Hiffelbach kurz ostwärts. class=noviewer|10px Passiert gleich nach dem vorigen einen langgezogenen Teich links am Lauf auf etwa , 0,5 ha. (Zufluss aus der Unterklinge), von links und Nordnordwesten gleich nach dem vorigen auf etwa , über 0,3 km und unter 0,5 km². Entsteht auf etwa an einem Feldkreuz an den Honigäckern. Hiffelbach, von links auf unter in Seckach, 7,2 km und 26,7 km². Entsteht auf etwa im Hangwald westlich der Bödigheimer Flurbucht Stumpfe Eiche. Rinnegraben, von links vor Bödigheim, 0,8 km Wolfsgrundbach, von links in Bödigheim, 3,7 km und 10,0 km². Mauerbach, von rechts und Westen, 0,5 km Kalteberggraben, von links und Nordosten, 0,9 km Glasenberggraben, von links und Osten, 0,9 km Hägenichbach, von rechts am Ortsanfang von Bödigheim, 3,1 km und 4,3 km². Kammwegbach 1, von rechts und Westsüdwesten auf etwa , 0,2 km und unter 0,1 km². Entspringt einer Unterhangquelle auf etwa . Kammwegbach 2, von rechts und Südwesten auf , 0,2 km und über 0,3 km². Entspringt einer Unterhangquelle auf etwa . Hägenichbach, von rechts und Westsüdwesten auf etwa am Waldaustritt, 0,9 km und ca. 0,4 km². Entspringt einer Quelle auf etwa am Brunnenrain nördlich von Buchen-Roßhof. class=noviewer|10px Durchfließt auf etwa einen in einer Waldweggabel liegenden Teich nahe der Mündung, ca. 0,3 ha. class=noviewer|10px Passiert einen wenig linksseits auf etwa liegenden Waldteich nahe der Mündung, 0,1 ha. class=noviewer|10px Durchfließt auf etwa den 3,7 m hohen Erddamm des im Jahre 2002 nördlich der Jugenderholungsanlage Eckbuckel eingerichteten Hochwasserrückhaltebeckens Hägenichbach. Das gewöhnlich trockenliegende Becken kann im Hochwasserfall bis zu 18.000 m³ Wasser zurückhalten, das dann ungeregelt wieder abfließt. Wechelwiesengraben, von rechts und Nordwesten in Bödigheim, 0,9 km (Bach aus den Herbscheltern), von links und Norden im folgenden Hochwasserrückhaltebecken, 0,9 km class=noviewer|10px Gegenüber der Herbschelter-Mündung liegen auf im Mündungswinkel des Asbachs im Steinbruch Buchen-Hettingen zwei Steinbruchseen, zusammen 1,6 ha. class=noviewer|10px Durchfließt auf den 8,8 m hohen Erddamm des im Jahre 2004 eingerichteten Hochwasserrückhaltebeckens Hiffelbach. Das gewöhnlich trockenliegende Becken kann im Hochwasserfall bis zu 110.000 m³ Wasser zurückhalten, das dann ungeregelt wieder abfließt. Asbach, von rechts und Westnordwesten auf an der Sägmühle, 1,6 km und 1,2 km². class=noviewer|10px Passiert einen kleinen und einen großen See, dieser auf , in einem Steinbruch am linken Mündungssporn, unter 0,2 ha und 1,5 ha. Gewesterbach, von links kurz vor Seckach, 5,3 km und 9,1 km². (Graben vom Höhlensee), von links, kurz class=noviewer|10px Ist Abfluss des class=noviewer|10px Höhlensees am Eingang der Eberstadter Tropfsteinhöhle, 0,8 ha. (Graben von den Siedlungshöfen Hohenstein), von rechts und Nordwesten auf etwa , ca. 0,4 km und ca. 0,3 km². Entsteht auf etwa an den Siedlungshöfen Hohenstein. class=noviewer|10px Durchfließt auf etwa und etwa 0,8 km südlich der Siedlungshöfe Hohlenstein den 7,8 m hohen Erddamm des 2000 gebauten und gewöhnlich trockenliegenden Hochwasserrückhaltebeckens Gewesterbach des Zweckverbands Seckach/Kirnau, das 118.000 m³ zurückhalten kann und diese ungesteuert wieder ablässt. Das Einzugsgebiet ist etwa 7,9 km² groß. class=noviewer|10px Passiert den auf etwa rechts am Ufer liegenden Hiffelbachsee vor den Talsportplätzen von Seckach, 0,5 ha. (Bach durchs Gewann Märzenquelle), von rechts gegen Ende von Seckach, 1,0 km Schmaldergraben, von rechts (Bach aus der Hagwaldklinge), von links am Jugenddorf Klinge, 0,7 km Eichäckergraben, von rechts vor Zimmern, etwas über 0,3 km Schlierbach, am Ober- und vermutlich auch Mittellauf Krummebach, von links auf etwa in Seckach-Zimmern, 6,1 km und 9,3 km². Entspringt auf etwa etwas nördlich von Buchen-Eberstadt (Bach aus der Wolfsklinge), von links am Hammerhof, 1,0 km Ranzenäckergraben, von links, unter 0,3 km Mehläckergraben, von links, 0,7 km Rinschbach, von links auf unterhalb des Seckach-Rückhaltebeckens an der Bahnstation Adelsheim Nord, 16,0 km und 40,1 km². (Bach aus der Kandelbergklinge), von rechts im Gewerbegebiet im Norden von Adelsheim, 0,7 km Knecklesklingengraben, von rechts am Beginn der Wohnbebauung von Adelsheim, 0,7 km mini|200px|Die Kirnau Schlossbach, von links am Schloss in Adelsheim, 0,4 km. Rechter Mündungsarm der Kirnau. Kirnau, von links in Adelsheim, 22,6 km und 100,3 km².    Zuflüsse im Artikel (Bach aus der Essigklinge), von links, 2,2 km Burgstallgraben, von rechts nach Adelsheim, 0,3 km (Bach aus der Franzosenklinge), von links vor Sennfeld, 1,3 km Krautklingegraben, von links am Ortsanfang von Sennfeld, 0,5 km Simonshäldegraben, von links in Sennfeld, 0,7 km (Bach aus der Buchsteigklinge), von links in Sennfeld, 1,3 km Raintalgraben, von rechts in Sennfeld, 0,9 km Schindäckergraben, von links am Ortsende von Sennfeld, 0,8 km mini|200px|Der Fischbach Fischbach, von rechts und Nordwesten auf etwa an der Talmühle nach Sennfeld, 7,4 km und 15,1 km² Kastenbach, von rechts und Nordwesten auf etwa , 3,1 km und 6,3 km² Elmbach, von rechts und Nordwesten auf etwa am Auensportplatz vor Roigheim, 2,6 km und 2,7 km². Entsteht nordwestlich der Ortsmitte von Roigheim am Rand des Waldes Weidach auf etwa . Unbeständig. Welzbach, von rechts in Roigheim, 0,3 km (Bach aus der Klinge), von rechts in Roigheim, 1,5 km (Bach aus der Geschworenen-Holz-Klinge), von rechts nach Roigheim, 2,4 km und 2,4 km². (Bach aus dem Alten Grund), von rechts, ca. 1,0 km und ca. 0,3 km². Unbeständig. (Bach aus dem Alten Bannholz), von links, ca. 1,4 km und ca. 1,0 km². Abschnittsweise unbeständig. (Bach aus der Hofklinge), von rechts auf , 3,0 km mitsamt dem längeren linken Oberlauf und 2,6 km². (Klingenbachzufluss im Auengewann Sand), von links, ca. 0,5 km und über 0,2 km². Zuletzt in der Aue verdolt. Brünnlesgraben, von rechts im nördlichen Möckmühl, 1,8 km (Bach aus der Rotklinge), von links im nördlichen Möckmühl, 1,5 km (Bach aus der Hannackerklinge), von rechts in Möckmühl, 1,7 km und 2,0 km². (Bach aus der Schindersklinge), von links in Möckmühl, 0,6 km

Mündung der Seckach in Möckmühl auf von rechts und Norden in die Jagst. Die Seckach ist ab ihrer Quelle bei Waldhausen 29,1 km lang, mit der Kirnau als angenommenem Oberlauf sogar 35,8 km, sie hat ein 260,6 km² großes Einzugsgebiet.

Ortschaften Ortschaften am Lauf mit ihren Zugehörigkeiten. Nur die Namen tiefster Schachtelungsstufe bezeichnen Siedlungsanrainer.

Neckar-Odenwald-Kreis Stadt Buchen (Odenwald) Glashof (Gehöft, links) Faustenhof (Hof, rechts) Gemeinde Seckach Hagenmühle (Wohnplatz, links) Seckach (Dorf) Jugenddorf Klinge (Ort, links) Zimmern (Dorf, überwiegend rechts) Hammerhof (Ort, links) Bahnstation (Bundesbahn) Adelsheim Nord (Ort, links) Stadt Adelsheim Adelsheim (Stadt) Sennfeld (Dorf) Hammermühle (aufgegangener Wohnplatz, links) Talmühle (Wohnplatz, rechts) Landkreis Heilbronn Gemeinde Roigheim Roigheim (Dorf, fast nur rechts) Stadt Möckmühl Möckmühl (Stadt)

Hochwasser