, auch als (Das begrabene Dorf) bekannt, ist eine ehemalige Siedlung westlich des auf der Nordinsel von Neuseeland.
Geographie befindet sich im der Region , zwischen dem / im Westen und dem im Osten.
Zu erreichen ist die archäologische Anlage des Ortes von dem rund 13 km nordwestlich liegenden über die .
Geschichte Gründung wurde in den 1850er Jahren als kleine Siedlung im Tal zwischen den beiden oben genannten Seen gegründet. Den Namen erhielt die Siedlung in Anlehnung an den Namen des s, der das Tal durchfließt und in den mündet. Die Gründung der Siedlung geht zurück auf , einem Pfarrer der , der 1852 in der Nähe auf dem ein Haus errichtete. Die Anlage von soll auf dem von Pfarrer empfohlenen englischen Dorfplan erstellt worden sein. Eine nachhaltige Besiedelung des Dorfes konnte aber erst nach 1855 entstehen, nachdem die beiden Stämme der Gegend, die und die ihre Fehde beigelegt hatten.
Tourismus Ein erster Tourismus für die Gegend kam 1860 auf, als europäisch-stämmige Bewohner des Landes Interesse an die entwickelten, die östlich nicht weit vom Dorf entfernt bewundert werden konnten. 1865 führten die Neuseelandkriege kurzzeitig zum Versiegen des Tourismus, bis ab dem Jahr 1870 die Reisetätigkeit der Besucher wieder einsetzte und die Terrassen wieder ein Besuchermagnet wurden. Die kontrollierten den Besucherstrom zu den Terrassen, stellten Unterkünfte zur Verfügung, boten sich als Touristenführer an, organisierten Kanutouren und Tanzkonzerte und weiteres mehr.
Der Vulkanausbruch In der Nacht des 10. Juni 1886 um 1:20 Uhr traten die ersten Erdbeben in der Gegend auf und die ersten Eruptionen des wurden von vielen unterschätzt. Doch als sich der Wind in Richtung des Dorfes drehte, wurden Kaskade aus Schlamm, Steinen und Basaltschlacke auf die Häuser und die umliegende Gegend geworfen. Zu der Zeit lebten rund 120 Angehörige der und 15 Europäer in . Um 6:30 Uhr des Morgens beendete der seine Eruptionen und bis dahin war ungefähr eine Schicht von einem Meter Auswurf des Vulkans auf das Dorf und seine Umgegend niedergegangen.
Mehr als 150 Menschen kamen bei dem Vulkanausbruch ums Leben. Das Dorf und die wurden zerstört, letztere versanken zum Teil auch durch den größer gewordenen in seinen steigenden Fluten.
Archäologische Anlage und Museum In den Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkriegs fing man an die archäologische Stätte unter dem Namen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1999 folgte die Eröffnung eines Museums, das neben der Geschichte des Vulkanausbruchs und seinen Folgen unter anderem auch Exponate der frühen Siedler und alles zu zeigt und erklärt.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise Koordinaten und Längenbestimmungen wurden mittels Google Earth Pro Version 7.3.6.9750 am 13. Mai 2024 vorgenommen
Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Australien und Ozeanien Kategorie:Ort in der Region Bay of Plenty