Felix Wilhelm Beielstein (* 30. Januar 1886 in Bochum; † 29. November 1964 in Essen) war ein deutscher Bergingenieur, Geologe und Schriftsteller.
Leben Felix Wilhelm Beielstein wurde als Sohn eines Klempnermeisters geboren. Er studierte Bergbau und Geologie an der Bergakademie Clausthal. Als Geologe nahm er an verschiedenen Expeditionen teil.
Seit 1914 veröffentlichte er Gedichte, Dramen und Novellen. 1931 erhielt Beielstein den Literaturpreis der Stadt Essen für den Roman Rauch an der Ruhr. Seit dieser Zeit war er in Essen ansässig. Spätere Romane erreichten teils hohe Auflagen.
Während des Nationalsozialismus war er Landesleiter der Reichsschrifttumskammer. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Beielsteins Schrift Öl für Deutschland (1941) in der Sowjetischen Besatzungszone auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.http://www.polunbi.de/bibliothek/1947-nslit-b.html
Beielstein wurde auf dem Südwestfriedhof in Essen-Fulerum beigesetzt.
Veröffentlichungen Waldzauber, Roman, 1914 Stille Stunden, Gedichte, 1916 Stickstoff, Novelle, 1924 Novellen, 1924 Ahasver, Drama, 1926 Don Juan und Kundry, Drama, 1927 Rauch an der Ruhr, Roman, 1930 Die Bohrung Novelle, 1932 Wir fördern die Kohle, wir schmieden den Stahl, Hörspiel, 1934 Die große Unruhe, Roman, 1934 Chor der Maschinen, Novelle, 1935 Erz und Erde, Gedichte, 1936 Maximilians letzter Traum, Novelle, 1937 Öl für Deutschland, Erzählung, 1938 Der große Imhoff, Roman, 1939 Das unsinnige Fest, Novelle, 1939 Einsamkeit, Novellensammlung, 1941 Sterne zeigen den Weg, Roman, 1951
Literatur Carl Jansen: Felix Beielstein zur Erinnerung; In: Die Heimatstadt Essen, 1966, S. 169
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Clausthal Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Erzählung Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Mitglied der Reichsschrifttumskammer Kategorie:Person (Essen) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1886 Kategorie:Gestorben 1964 Kategorie:Mann