Die Potsdamer Altertumswissenschaftlichen Beiträge (PAwB) sind eine wissenschaftliche Schriftenreihe auf dem Gebiet der klassischen Altertumswissenschaften. Sie bietet ein internationales Forum für Arbeiten aus unterschiedlichen altertumswissenschaftlichen Disziplinen, die sich an ein weites und über die Fächergrenzen hinausreichendes Publikum wenden und damit ausdrücklich auch eine Leserschaft über einen kleinen Spezialistenkreis hinaus erreichen wollen. Mit ihrem kulturwissenschaftlich orientierten Programm verstehen sie sich als kulturhistorisches Organ.

Die Potsdamer Altertumswissenschaftlichen Beiträge erscheinen seit 1999 im Franz Steiner Verlag in Stuttgart. Sie werden vom spanischen Althistoriker Pedro Barceló (Universität Potsdam), Peter Riemer (vormals Universität Potsdam, heute Universität des Saarlandes, Saarbrücken), dem Altphilologen und Religionshistoriker Jörg Rüpke (vormals Universität Potsdam, heute Universität Erfurt) und vom franco-luxemburgischen Althistoriker und Religionshistoriker John Scheid (Collège de France) herausgegeben. 2021 wechselte das Herausgebergremium; die Reihe wird nun von Elisabeth Begemann (Antike Religionsgeschichte, Universität Erfurt), Daniela Bonanno (Antike Geschichte, Università degli Studi di Palermo), Filippo Carlà-Uhink (Alte Geschichte, Universität Potsdam), Anna-Katherina Rieger (Klassische Archäologie, Universität Graz) und Katharina Wesselmann (Klassische Philologie, Universität Potsdam) herausgegeben.

Die Herausgeberschaft ist eng mit den altertumswissenschaftlichen Fachbereichen der Universität Potsdam verbunden. Die Reihe besteht zu einem Großteil aus Hochschulschriften und Tagungsbänden. Daneben gibt es eigenständige Monographien, aber auch Handbücher oder thematische Sammelbände. So es die Themen erfordern, werden auch Bildtafeln in größerer Zahl, thematische Indices oder andere Formen der Texterschließung geboten. Erschienen zunächst im Schnitt ein bis zwei Bände im Jahr, waren es zuletzt bis zu fünf.

Hauptpublikationssprache ist deutsch, doch sind auch andere große Wissenschaftssprachen der antiken Literatur-, Geschichts- und Kulturwissenschaften möglich (englisch, französisch, italienisch, spanisch). Inhaltlich werden alle Bereiche der klassischen Altertumswissenschaften aufgenommen, althistorische Arbeiten ebenso wie Arbeiten zur Klassischen Archäologie und der Klassischen Philologie. Einen Schwerpunkt bildet die Antike Religionsgeschichte.