Das Freie Schauspiel Ensemble Frankfurt wurde 1984 in Frankfurt am Main gegründet. Nach dem Auszug aus dem Philanthropin (Frankfurt am Main) 2004, und einer fünfjährigen Zwischenstation in der Kommunikationsfabrik, hat es seit 2011 seine feste Spielstätte im Titania in Frankfurt-Bockenheim.

Das Ensemble ist ein loser Zusammenschluss von freien Theaterschaffenden, die sich in immer neuen Konstellationen zusammenfinden, um ihre Projekte zu realisieren. Geleitet wird das Theater von Reinhard Hinzpeter und Bettina Kaminski. Das Freie Schauspiel Ensemble Frankfurt wurde zu zahlreichen Festivals im In- und Ausland eingeladen. Seit seinem mehrsprachigen EU-Projekt Nachtasyl – Treffpunkt der Träume (2006) ist das Ensemble ein begehrter Partner für internationale Kooperationen.

Produktionen 1996: Die Fremdenführerin von Botho Strauß 1998: Brief einer Unbekannten von Stefan Zweig 1999: Wahlverwandtschaften nach dem gleichnamigen Roman von Johann Wolfgang von Goethe, Koproduktion mit dem Theater Willy Praml 1999: Egmont von Goethe, Koproduktion mit dem Theater Willy Praml 2000: Medea nach dem gleichnamigen Roman von Christa Wolf 2000: Gott ist ein DJ von Falk Richter 2001: Kampf des Negers und der Hunde von Bernard-Marie Koltès 2001: Der Tod und das Mädchen von Ariel Dorfman 2002: Täglich Brot von Gesine Danckwart 2002: Die Frau vom Meer von Henrik Ibsen 2003: Glaube Liebe Hoffnung von Ödön von Horváth 2003: Hiroshima, mon amour von Marguerite Duras 2004: Die Gerechten nach Albert Camus 2004: Kunst von Yasmina Reza 2005: Eine Frau griechischer Herkunft. Dramatischer Monolog in Gedichten von Tzimon Barto, Koproduktion mit KlangBogen Wien 2005: Die Zeit der Schildkröten von Kerstin Specht, Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen, Uraufführung 2006: Nachtasyl nach Maxim Gorki, Koproduktion mit dem Presernovo Gledalisce Kranj (SI) und dem Teatr im. Juliusza Slowackiego w Krakowie, Polen 2006: Der Prozess nach dem Roman von Franz Kafka 2007: Kein Ort. Nirgends nach dem gleichnamigen Roman von Christa Wolf 2007: Drei Mal Leben von Yasmina Reza 2007: Elektra nach dem Libretto von Hugo von Hofmannsthal 2008: Fernweh! Eine groteske Schlagerrevue für alle ewig Urlaubsreifen 2008: Szenen einer Ehe nach Ingmar Bergman 2009: Der Theatermacher von Thomas Bernhard 2008: Rabenkind von Bert Strebe 2009: Rosmersholm von Henrik Ibsen 2010: Kaspar Häuser Meer von Felicia Zeller 2010: Die heilige Johanna der Schlachthöfe von Bertolt Brecht 2011: Ich werde sein. Das Drama Rosa Luxemburg 2011: Zeit des Verschwindens nach dem Roman von John von Düffel 2012: Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes von Roland Schimmelpfennig 2012: Atropa. Die Rache des Friedens von Tom Lanoye 2013: Gift. Eine Ehegeschichte von Lot Vekemans 2013: Das Himbeerreich von Andres Veiel 2013: Gilgi. Eine von uns von Irmgard Keun 2014: Tschernobyl. Eine Chronik der Zukunft nach Swetlana Alexijewitsch 2015: Der Weg zum Glück von Ingrid Lausund 2015: Unschuld von Dea Loher 2015: Ich möchte lieber nicht nach Bartleby der Schreiber von Herman Melville 2016: Das Glück rast hinterher. Fünf Schauspieler auf der Suche 2016: Faust von Johann Wolfgang von Goethe 2017: Ichglaubeaneineneinzigengott.hass von Stefano Massini 2017: Diplomatie von Cyril Gély 2018: Die Glasmenagerie von Tennessee Williams

Weblinks Offizielle Website von FREIES SCHAUSPIEL ENSEMBLE FRANKFURT im TITANIA Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Frankfurt.de Zivilisierte Niedertracht, Kritik Szenen einer Ehe, faz.net, 8. Oktober 2008

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