Die Saison 2008/09 war die 73. reguläre Saison der American Hockey League (AHL). Die reguläre Saison begann am 1. Oktober 2008 und lief bis zum 12. April 2009. In dieser Zeit bestritten die 29 Teams der Liga jeweils 80 Begegnungen. Die jeweils acht besten Mannschaften der Eastern Conference und der Western Conference werden anschließend in einer Play-off-Runde um den Calder Cup spielen.

Das 22. AHL All-Star Classic fand am 26. Januar 2009 in Worcester, Massachusetts im DCU Center statt. Bei dem Spiel trat ein kanadisches All-Star Team gegen das Team PlanetUSA, bestehend aus US-amerikanischen und internationalen Spielern, an.

Teamänderungen Folgende Änderungen wurden vor Beginn der Saison vorgenommen: Die Iowa Stars aus Des Moines, Iowa wurden umbenannt und nehmen jetzt unter dem Namen Iowa Chops am Spielbetrieb der Western Conference teil.

Reguläre Saison Abschlusstabellen Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Niederlage nach Overtime, SOL = Niederlage nach Shootout, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte Erläuterungen: In Klammern befindet sich die Platzierung innerhalb der Conference;     = Playoff-Qualifikation,     = Division-Sieger,     = Conference-Sieger

Eastern Conference Atlantic Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Hartford Wolf Pack (4) 80 46 27 3 4 243 216 99 Providence Bruins (5) 80 43 29 2 6 238 232 94 Portland Pirates (8) 80 39 31 3 7 249 239 88 Worcester Sharks (9) 80 42 35 1 2 223 223 87 Manchester Monarchs (10) 80 37 35 0 8 211 218 82 Lowell Devils (11) 80 35 36 2 7 213 243 79 Springfield Falcons (14) 80 24 44 8 8 188 258 60

East Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Hershey Bears (1) 80 49 23 2 6 296 240 106 Bridgeport Sound Tigers (2) 80 49 23 3 5 241 212 106 Wilkes-Barre/Scranton Penguins (3) 80 49 25 3 3 274 212 104 Philadelphia Phantoms (6) 80 43 30 2 5 234 232 93 Binghamton Senators (7) 80 41 30 5 4 232 238 91 Norfolk Admirals (12) 80 33 38 4 5 236 269 75 Albany River Rats (13) 80 33 40 3 4 219 258 73

Western Conference North Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Manitoba Moose (1) 80 50 23 1 6 239 188 107 Hamilton Bulldogs (3) 80 49 27 4 0 263 201 102 Grand Rapids Griffins (4) 80 43 25 6 6 255 226 98 Toronto Marlies (6) 80 39 29 5 7 240 229 90 Syracuse Crunch (7) 80 40 32 5 3 214 226 88 Lake Erie Monsters (14) 80 34 38 3 5 199 218 76 Rochester Americans (15) 80 29 43 0 8 184 259 66

West Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Milwaukee Admirals (2) 80 49 22 3 6 229 195 107 Peoria Rivermen (5) 80 43 31 2 4 215 211 92 Houston Aeros (8) 80 38 31 2 9 218 230 87 Rockford IceHogs (9) 80 40 34 0 6 229 220 86 Quad City Flames (10) 80 36 31 6 7 212 216 85 Chicago Wolves (11) 80 38 37 3 2 226 222 81 Iowa Chops (12) 80 33 33 4 10 209 260 80 San Antonio Rampage (13) 80 36 38 2 4 205 243 78

Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/- = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Saisonbestwert Spieler Team GP G A Pts PIM Alexandre Giroux Hershey 69 60 37 97 84 Keith Aucoin Hershey 70 25 71 96 73 Jason Krog Manitoba 74 30 56 86 30 Janne Pesonen Wilkes-Barre/Scranton 70 32 50 82 33 Artjom Anissimow Hartford 80 37 44 81 50 Darren Haydar Grand Rapids 79 31 49 80 26 Tim Stapleton Toronto 70 28 51 79 26 Corey Locke Houston 77 25 54 79 60 Pierre-Alexandre Parenteau Hartford 74 29 49 78 142 Kyle Greentree Quad City 79 39 37 76 63

Calder-Cup-Playoffs Modus Für die Playoffs qualifizieren sich in der Eastern Conference je die vier besten Mannschaften der Atlantic Division und der East Divisions. In der Western Conference funktioniert die Verteilung der Playoffplätze anders, da die West Division um eine Mannschaft stärker besetzt ist, als die North Division. Qualifiziert sind die vier besten Mannschaften der West Division und die drei besten Mannschaften der North Division. Den achten Playoffplatz in der Western Conference erhält entweder die viertplatzierte Mannschaft der North Division oder die fünftplatzierte Mannschaft der West Division. Diejenigen der beiden Mannschaften mit den meisten Punkten ist qualifiziert.

In den ersten beiden Runden spielt jede Division ihren eigenen Sieger aus, ehe im Conference Halbfinale die Sieger der Conferences ausgespielt werden, die im Calder-Cup-Finale aufeinander treffen. Dabei trifft die auf der Setzliste am höchsten befindliche Mannschaft immer auf die niedrigst gesetzte. Der Teilnehmer, der entweder der drittplatzierten der North Division oder der fünftplatzierte der West Division sein wird, nimmt dabei den letzten Platz der Setzliste in der North Division ein. Alle Serien jeder Runde werden im Best-of-Seven-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Erreichen der nächsten Runde benötigt. Das höher gesetzte Team hat dabei die ersten beiden Spiele Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselt das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hat die höhergesetzte Mannschaft in Spiel 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.

Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime, die im Gegensatz zur regulären Saison mit fünf Feldspielern gespielt wird. Die Drittel dauern weiterhin 20 Minuten und es wird so lange gespielt bis ein Team das erste Tor schießt.

Playoff-Baum

Calder-Cup-Sieger Calder-Cup-SiegerHershey BearsTorhüter: Daren Machesney, Michal Neuvirth

Verteidiger: Karl Alzner, Greg Amadio, Dean Arsene, John Carlson, Sean Collins, Bryan Helmer, Staffan Kronwall, Sami Lepistö, Grant McNeill, Patrick McNeill, Tyler Sloan

Angreifer: Keith Aucoin, Jay Beagle, François Bouchard, Chris Bourque, Kip Brennan, Alexandre Giroux, Andrew Gordon, Andrew Joudrey, Quintin Laing, Graham Mink, Oskar Osala, Mathieu Perreault, Steve Pinizzotto, Darren Reid, Kyle Wilson Cheftrainer: Bob Woods  General Manager: Doug Yingst

Vergebene Trophäen Mannschaftstrophäen Auszeichnung Team Calder CupGewinner der AHL-Playoffs Hershey Bears Richard F. Canning TrophyGewinner des Eastern Conference-Finale Hershey Bears Robert W. Clarke TrophyGewinner des Western Conference-Finale Manitoba Moose Macgregor Kilpatrick TrophyBestes Team der Regulären Saison Manitoba Moose Frank S. Mathers TrophyBestes Team der Eastern Conference Hershey Bears Norman R. „Bud“ Poile TrophyBestes Team der Western Conference Manitoba Moose Emile Francis TrophyBestes Team der Atlantic Division Hartford Wolf Pack F. G. „Teddy“ Oke TrophyBestes Team der East Division Hershey Bears Sam Pollock TrophyBestes Team der North Division Manitoba Moose John D. Chick TrophyBestes Team der West Division Milwaukee Admirals

Individuelle Trophäen Auszeichnung Spieler Team Les Cunningham AwardMVP der regulären Saison Alexandre Giroux Hershey Bears John B. Sollenberger TrophyBester Scorer Alexandre Giroux Hershey Bears Willie Marshall AwardBester Torschütze Alexandre Giroux Hershey Bears Dudley „Red“ Garrett Memorial AwardBester Rookie Nathan Gerbe Portland Pirates Eddie Shore AwardBester Verteidiger Johnny Boychuk Providence Bruins Aldege „Baz“ Bastien Memorial AwardBester Torhüter Cory Schneider Manitoba Moose Harry „Hap“ Holmes Memorial AwardTorhüter mit dem geringsten Gegentorschnitt Karl Goehring Manitoba MooseCory Schneider Louis A. R. Pieri Memorial AwardBester Trainer Scott Arniel Manitoba Moose Fred T. Hunt Memorial AwardFür den Spieler, der durch Fairness, Einsatz und Hingabe herausragt Ajay Baines Iowa Chops Yanick Dupré Memorial AwardFür den Spieler, der sich durch besonderen Einsatz in der Gesellschaft auszeichnet Brandon Rogers Houston Aeros Jack A. Butterfield TrophyMVP der Calder-Cup-Playoffs Michal Neuvirth Hershey Bears

Weblinks

Offizielle Website der AHL (englisch)

#2008/09 Kategorie:Eishockeysaison 2008/09