mini|Yves Velan als Schüler in Lausanne
Yves Charles Henri Velan (* 29. August 1925 in Saint-Quentin, Frankreich; † 6. Mai 2017 in La Chaux-de-Fonds, Schweiz) war ein französischsprachiger Schweizer Schriftsteller.
Leben Yves Velan, in Frankreich als Sohn eines Schweizers und einer Französin geboren, arbeitete nach seinen Studien an der Universität Lausanne als Gymnasiallehrer. Im Kanton Waadt erhielt er wegen seiner Mitgliedschaft bei der Parti ouvrier et populaire (POP) ein Arbeitsverbot, worauf er an ein Gymnasium in La Chaux-de-Fonds wechselte. Er lehrte Französische Literatur an der Universität Florenz, später an der University of Illinois.
mini|Gedenktafel an der Rue de la Promenade 10 in La Chaux-de-Fonds Er publizierte 1959 seinen ersten Roman. 1990 wurde er für sein Gesamtwerk mit dem Grand Prix C. F. Ramuz ausgezeichnet. Er gehörte zu den Gründern der Gruppe Olten. Sein literarischer Nachlass befindet sich in der Bibliothèque de la Ville de La Chaux-de-Fonds.
Auszeichnungen 1959: Prix Fénéon für Je 1960: Prix de Mai für Je 1990: Grand Prix C.-F. Ramuz
Werke Je. Roman. Seuil, Paris 1959 auf Deutsch: Ich. Übersetzung von Hans Rudolf Hilty. Kindler, München 1963 La statue de Condillac retouchée. Roman. Seuil, Paris 1973 Onir. Erzählungen. Galland, Vevey 1974 Soft goulag. Roman. Galland, Vevey 1977 auf Deutsch: Soft Gulag. Übersetzung von Dres Balmer. Benziger, Zürich 1980 Contre-pouvoir. Essay. Galland, Vevey 1978 Le chat Muche. Kinderbuch. Vernay, Genève 1986
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