mini|Rathaus Kisbér [] ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Komárom-Esztergom. Zur Stadt gehört der Ortsteil Hánta.

Geographische Lage Kisbér liegt 29 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Tatabánya. Nachbargemeinden sind Ete, Vérteskethely, Bakonysárkány, Aka, Ácsteszér, Bakonyszombathely und Ászár.

Geschichte Der Ort wurde erstmals im Jahr 1277 schriftlich erwähnt. In Kisbér wurde im Jahr 1853 das Gestüt Kisbér errichtet, das eine k.k. Staatspferdezuchtanstalt für die gemeinsame Armee war. Aus diesem Gestüt stammt auch die Pferderasse Kisbéri félvér. Das Gestüt existiert heute nicht mehr. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 418 Häuser und 4048 Einwohner auf einer Fläche von 6363 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Gesztes im Komitat Komárom.

Städtepartnerschaften Es bestehen folgende Städtepartnerschaften: Câmpia Turzii, Rumänien Eslohe, Deutschland Kolárovo, Slowakei Vodňany, Tschechien

Persönlichkeiten Ludwig I. Batthyány (1696–1765), ungarischer Magnat und Grundherr Theodor I. Batthyány (1729–1812), ungarischer Magnat und Grundherr Söhne und Töchter der Gemeinde Nándor Bárány (1899–1977), Maschinenbauingenieur und Universitätslehrer Lipót Baumhorn (1860–1932), Architekt Dezső Korda (1864–1919), Elektroingenieur Éva Komáromy (1939–2017), Schauspielerin

Sonstiges 2002 wurde nördlich von Kisbér bei 47.516328 N 17.998730 O ein 40 Meter hoher Mobilfunkturm aus Holz errichtet. Dieser Turm war einer der wenigen Sendetürme aus Holz in Ungarn. 2015 wurde er durch einen Stahlturm ersetzt.

mini|Bahnhofsgebäude Verkehr Durch Kisbér verläuft die Hauptstraße Nr. 81 sowie die Landstraße Nr. 8207 und Nr. 8218. Der Ort ist angebunden an die Eisenbahnstrecke von Komárom nach Székesfehérvaŕ. Weiterhin bestehen Busverbindungen nach Győr, Komárom, Tatabańya, Dunaújváros und Székesfehérvár.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Ort im Komitat Komárom-Esztergom