Die Grubertaler sind eine österreichische Musikgruppe aus Volderberg in Tirol. Mit 15 Top-10-Alben und 13 Goldenen Schallplatten in 19 Jahren gehören sie in ihrer Heimat zu den erfolgreichsten Partyschlager-Interpreten.

Bandgeschichte Die Band besteht aus den Brüdern Florian (* 5. Mai 1985), von Beruf Zimmerer, und Michael (* 25. Juli 1986), Kfz-Mechaniker, sowie deren Großcousin Reinhard (* 4. November 1983), Maschinenbautechniker, alle mit Nachnamen Klingenschmid. 2002 schlossen sie sich als Die Grubertaler zusammen, um Schlager und volkstümliche Musik zu spielen. Ihren ersten Erfolg hatten sie 2004, als sie beim Grand Prix der Volksmusik nach Platz 2 im österreichischen Vorentscheid am Ende Platz 4 belegten. Dafür wurden sie auch mit dem Herbert-Roth-Preis, einem Nachwuchspreis für volkstümliche Musik, ausgezeichnet. In der Sendung Achim’s Hitparade wurden sie im Jahr darauf „Musikantenkönig“ und mit dem Album Made im Alpenland schafften sie es erstmals in die österreichischen Charts.

In den nächsten Jahren erhielten sie zwar weitere Auszeichnungen wie den Top-of-the-Mountains-Award 2007 und 2008 und sie nahmen ein weiteres Mal beim Grand Prix der Volksmusik teil, kommerziell zahlte es sich aber wenig aus. Erst 2009 kamen sie wieder in die Charts. Beim Grand Prix 2009 wiederholten sie zudem den 4. Platz. Ein Jahr später erschien im Winter in der Skisaison das Album Die größten Partyhits und brachte sie erstmals in die Nähe der Top 10. 2011 veröffentlichten sie „Volume 2“ der Partyhits und kamen damit auf Platz 6. Außerdem wurden sie für 10.000 verkaufte Exemplare mit Gold ausgezeichnet. Von da an gab es jedes Jahr jeweils zu Jahresbeginn ein weiteres Partyhits-Album, das immer in die Top 10 kam und immer Goldstatus erreichte. Mit dem neunten und zehnten Album der Reihe kamen sie 2018 bzw. 2019 auf Platz 1. Außerdem veröffentlichten sie in jedem Jahr meist noch ein zweites Album, das aber jeweils nicht ganz so erfolgreich war. Mit Im Tagebuch vom Muatarl hatten sie 2013 ihr einziges Gold-Album außerhalb der Partyhits-Reihe. Mit 20 Sommer Partyhits kamen sie 2015 erstmals auch in die Schweizer Hitparade.

Im Januar 2020 erschien erstmals kein Partyhits-Album mehr. Erst im Mai kam Echt Schlager – Die große Fete – Volume I heraus, das aber wieder Platz 2 in Österreich erreichte. Neben der Schweiz konnten sie sich damit auch erstmals in Deutschland platzieren.

Diskografie

Alben

Weitere Alben 2002: A bisserl Mozart, a bisserl Strauss 2003: Oh, Oh Baby 2003: Licht von Bethlehem 2004: Ramba Zamba 2006: Es lebe Volksmusik 2006: Sterne der Heiligen Nacht 2006: Dem Land Tirol die Treue – Das Beste der Grubertaler 2007: Landleb’n hoaßt z’ommheb’n 2008: Tausche Opernball gegen Zillertal 2016: Griaß Gott liabe Leitln

Singles 2004: Du bist alles für mi 2004: Ramba Zamba 2006: Dann is Winter 2008: Liebe heißt ein Leben lang 2008: Der Teufel hat den Schnaps gemacht

Videoalben 2005: Die Grubertaler – Jung, frech, tirolerisch

TV-Auftritte (Auswahl) Fröhlicher Alltag Die Brieflos-Show Licht ins Dunkel Achim’s Hitparade Fröhlicher Feierabend Wenn die Musi spielt Herzlichst Hansi Hinterseer Grand Prix der Volksmusik Musikantenschenke Melodien der Berge Liebesgrüße mit Marianne und Michael Immer wieder sonntags A Musi & a Gaudi Musikantenstadl Der Kahn der guten Laune Lieder, Land & Leute Musik für Sie Feste der Volksmusik

Quellen Die Grubertaler, Hall Wattens Tourismus, abgerufen am 8. September 2020

3. Top-of-the-Mountains Gold Gala 2007, Top of the Mountains, 9. Oktober 2007, abgerufen am 8. September 2020

4. Top-of-the-Mountains Gold Gala 2008, Top of the Mountains, 2008, abgerufen am 8. September 2020

Weblinks Offizielle Website

Die Grubertaler im Schlagerportal Die Grubertaler bei Schlager.de

Kategorie:Volkstümliche Musik Kategorie:Schlagerband Kategorie:Österreichische Band