Die Charcot-Trias I (engl. Charcot's triad 1) bezeichnet in der Neurologie einen Symptomenkomplex aus Nystagmus, Intentionstremor und abgehackter (skandierender) Sprache.C. Bischoff: Klinikleitfaden Neurologie, Psychiatrie. Elsevier Deutschland, 2003, ISBN 3-437-23140-5, S. 346. Sie ist nach dem französischen Neurologen Jean-Martin Charcot benannt. Die neurologische Charcot-Trias ist spezifisch für Störungen des Kleinhirns, zum Beispiel bei Entmarkungsherden im Kleinhirn, welche bei ca. 15 % der Multiple-Sklerose-Erkrankten auftreten.
Siehe auch Kleinhirnsyndrom Marburg-Trias Charcot-Trias (Innere Medizin)
Einzelnachweise
Kategorie:Untersuchungsbefund in der Neurologie Kategorie:Jean-Martin Charcot als Namensgeber