mini|250px|Der Overlander gezogen von einer EF 30163 nahe
ist ein Ort im der Region auf der Nordinsel von Neuseeland.
Geographie Der Ort befindet sich rund 24 km südsüdöstlich vom Vulkan und rund 24 km nordnordwestlich von am südlichen Rand des . Durch den Ort fließt der , der etwas weiter südlich in den mündet.
ist eine Militärsiedlung, die mit dem der und der (ATG), als Dienstleistungszentrum dient. An der unmittelbar nördlich des Ortes befindet sich ein 870 km² großer Truppenübungsplatz, der sich hauptsächlich östlich der Straße erstreckt. Die Funkstation HMNZS der mit seiner riesigen Antenne liegt 2 km nördlich von .
Geschichte 1855 wurden von dem Missionar Merinoschafe von geholt, um auf dem von Tussockgras dominierten Grasland um zu weiden. Die Herde wurde jedoch 1869 von s Kriegern verspeist. Später brachte man weitere 4000 Schafe von der über das Gebirge in die Gegend um . In den 1890er Jahren zählte man in dem Grasland zwischen dem Karioi-Busch und den rund 40.000 Merinoschafe.
Saumpfade nach entstanden in den 1870er Jahren, nachdem 1869 Spuren von Gold 30 km nordöstlich von auf Weide bei gefunden wurden. Die Pfade wurden genutzt, um die hunderte Tonnen Merinowolle nach (-Track) und später an den () oder bis hinunter nach ( und ) zu bringen. Diese Pfade entwickelten sich später zu mit Wagen für den Wolltransport befahrbaren Straßen. 1897 gab es in eine Poststation für die Passagiere der Postkutschen zwischen und .
Die Eisenbahn erreichte den Ort 1907, jedoch gab es damals nur noch wenig Wolle zu versenden. Überweidung durch die Schafe hatte zu einer Kaninchenplage geführt. In den 1930er Jahren konnten bei überhaupt keine Schafe mehr gehalten werden und 1939 wurde der größte Teil des nur gepachteten Landes der Schafzuchtstation von der Regierung für das Armeecamp übernommen.
Um 1904 richtete eine Poststation mit Laden und Übernachtungsmöglichkeiten für die Reisenden und die 500 Männer ein, die westlich von Aushubarbeiten für die Eisenbahn ausführten. Seine Nachkommen sind noch 2007 als Farmer in der Gegend ansässig. übernahm 1939 die Schafstation und begann 1951, mit Hilfe einer aus Kriegsbeständen seine Weiden zu düngen. Dieses Projekt entwickelte sich zu der Firma . Enkel betreibt 2007 noch immer eine Farm in .
Sieben Kilometer westlich von befindet sich die kleine Siedlung , der Ort von Neuseelands schwerstem Eisenbahnunglück, als am 24. Dezember 1953 der Nachtzug von nach die Eisenbahnbrücke passiert, kurz nachdem diese durch einen Lahar vom zerstört worden war. Der Zug stürzte in den und 151 Passagiere fanden den Tod. Viele Armee- und Navyangehörige aus waren seinerzeit an den Rettungs- und Bergungsarbeiten beteiligt. Schwester aus dem Krankenhaus des s, soll damals drei Tage ohne Pause die Überlebenden gepflegt und die Leichen ausgelegt haben. Sie wurde dafür als „ “ (Der Engel von ) bezeichnet.
Bevölkerung Zum Zensus des Jahres 2013 zählte der Ort 741 Einwohner, 46,3 % weniger als zur Volkszählung im Jahr 2006.
Infrastruktur Straßenverkehr Direkt durch führt der in Nord-Süd-Richtung, der als genannten Teilabschnitt nach Norden durch den bis nach am Südende des verläuft und nach Süden den Ort an anbindet. In dem Ort zweigt der nach Westen nach ab.
Schienenverkehr liegt an der Eisenbahnhauptstrecke des , die den Ort im Jahre 1907 erreichte und an der Südwestseite des Ortes vorbeiführt und von dort nach Westen abzweigt. Der Bahnhof in ist mit der höchstgelegene des neuseeländischen Eisenbahnnetzes. Der Personenzug hält seit April 2005 jedoch nicht mehr in .
Sehenswürdigkeiten Am südöstlichen Rand des Ortes befindet sich das 1978 eröffnete , das sich mit Neuseelands Militärgeschichte befasst. Flakgeschütze und Panzer weisen schon von Weitem sichtbar auf das Museum hin.
Siehe auch
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Region Manawatū-Whanganui