Wolfgang Schneider (* 21. März 1938 in Stolp; † 4. April 2003 in Südfrankreich) war ein deutscher Historiker, Gewichtheber und Autor.
Leben und Wirken Schneider war der dritte Sohn einer Putzmachermeisterin und eines Versicherungskaufmanns. Nach seinem Abitur 1956 wurde er mehrfacher DDR-Meister und vielfacher Rekordhalter im Gewichtheben. Von 1959 bis 1962 bestritt er eine Journalistenausbildung, von 1962 bis 1966 ein Fernstudium der Geschichte in Berlin, Leipzig und Jena mit Abschluss als Diplom-Historiker. Ab 1967 arbeitete er als freischaffender Journalist und war hauptsächlich für den Auslandspressedienst tätig, ab 1970 freischaffender Schriftsteller. Nach einem Gaststudium der Kunstgeschichte in Weimar 1985 Attestation als Kunstwissenschaftler.
Schneider kam 2003 bei einem Autounfall in Südfrankreich ums Leben.
Veröffentlichungen Wolfgang Schneider veröffentlichte über 70 Werke hauptsächlich zu kulturwissenschaftlicher und literaturhistorischer Problematik. Einige Werke erschienen in zehn Sprachen und erreichten insgesamt eine Millionenauflage. Dazu schrieb er mehrere Drehbücher für zahlreiche internationale Ausstellungen, Arbeiten für Funk, Film und Fernsehen.
Arzt der Kinder. Aus dem Leben Jussuf Ibrahims. 1971 Berlin – eine Kulturgeschichte in Bildern und Dokumenten. 1980 Goethe in Weimar. Ein Kapitel deutscher Kulturgeschichte. 1986 Die neue Spur des Bernsteinzimmers. Tagebuch einer Kunstfahndung. 1994 Leipzig. Streifzüge durch die Kulturgeschichte. 1995 Soldaten für Hitler. Das Buch zur ARD Serie. 1998 Die Waffen-SS. 1999 Alltag unter Hitler. 2000 Apokalypse Vietnam. 2000 Frauen unterm Hakenkreuz. 2001 Die Enzyklopädie der Faulheit. 2003
Ehrungen 1975 erhielt Schneider den Literatur- und Kunstpreis der Stadt Weimar.
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