Schtschutschinsk ( und ) ist eine Stadt in Kasachstan.

Geschichte Schtschutschinsk wurde 1850 als Siedlung Schtschutschje () gegründet. 1939 bekam der Ort die Stadtrechte verliehen.

Geographische Lage Die Stadt liegt 75 km südöstlich der Stadt Kökschetau im Gebiet Aqmola am See Schtschutschje. Schtschutschinsk ist gleichzeitig Verwaltungssitz des Bezirkes Burabai.

Bevölkerung Die Stadt hat rund 47.000 Einwohner. EinwohnerentwicklungKazakhstan: Cities and towns. pop-stat.mashke.org, abgerufen am 5. August 2019 (englisch). 1959 1970 1979 1989 1999 2009 39.208 40.432 47.948 55.539 45.254 44.106

Verkehr Nahe Schtschutschinsk verläuft die Fernstraße A1, die in der kasachischen Hauptstadt Astana ihren Anfang hat und nach Norden zu Petropawl führt.

Sport In Schtschutschinsk befindet sich das 2018 eröffnete Nationale Skisportzentrum Kasachstans, das aus dem Lyzhnyy Tramplin Burabay mit einer Normalschanze HS 99 und einer Großschanze HS 140 sowie einem Biathlonstadion besteht. Die kasachischen Nationalmannschaften im Ski nordisch und Biathlon haben dort ihr Trainingszentrum.

In Schtschutschinsk fanden die Biathlon-Juniorenweltmeisterschaften 2023 statt.

Partnerstädte Dschermuk, Armenien

Söhne und Töchter der Stadt Wladimir Smirnow (* 1964), Skilangläufer Swetlana Kapanina (* 1968), Kunstflugpilotin Pawel Rjabinin (* 1971), Skilangläufer Sergei Abdukarow (* 1974), Biathlet Wladimir Borzow (* 1974), Skilangläufer Jerden Äbdirachmanow (* 1976), Biathlet Dmitri Jerjomenko (* 1980), Skilangläufer Anna Lebedewa (* 1981), Biathletin Nikolai Tschebotko (1982–2021), Skilangläufer Jewgeni Koschewoi (* 1984), Skilangläufer Jewgeni Safonow (* 1985), Skilangläufer Nikolai Braitschenko (* 1986), Biathlet Jewgeni Welitschko (* 1987), Skilangläufer Andrej Gridin (* 1988), Skilangläufer Alina Kolomijez, geborene Raikowa (* 1991), Biathletin Timur Chamitgatin (* 1993), Biathlet Anastassija Kondratjewa (* 1994), Biathletin Nadeschda Stepaschkina (* 1998), Skilangläuferin Wadim Kurales (* 2002), Biathlet

Einzelnachweise

Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1939