HMS Triad (Kennung: N53) war ein U-Boot der britischen Royal Navy. Das Boot wurde im Zweiten Weltkrieg eingesetzt und ging am 15. Oktober 1940 im Mittelmeer verloren.

Einsatzgeschichte Bei Kriegsbeginn wurde das U-Boot ebenso wie seine Schwesterboote in der Nordsee eingesetzt. Während der deutschen Invasion in Nordeuropa gelang am 11. April 1940 der erste Kampferfolg, als südlich des Oslofjordes bei der deutsche Truppentransporter Ionia (3102 BRT) torpediert und versenkt wurde. Am 19. April 1940 griff das Boot südlich des Oslofjordes bei das deutsche Versuchsboot Nautilus mit vier Torpedos an, wobei der Kommandant das Schnellbootbegleitschiff Tsingtau vor sich zu haben glaubte.http://www.uboat.net/allies/commanders/1866.htmlhttp://www.historisches-marinearchiv.de/projekte/asa/ausgabe.php?where_value=574 Alle vier Torpedos verfehlten ihr Ziel.

Am 9. Oktober 1940 verließ die Triad ihre Basis auf der belagerten Mittelmeerinsel Malta zu ihrer letzten Feindfahrt. Sechs Tage später wurde sie südlich des Golfs von Tarent bei von dem italienischen U-Boot Enrico Toti (engl.) torpediert und versenkt. Es gab keine Überlebenden.

Kommandanten Lt.Cdr. Ronald McClellan Powning Jonas (2. April 1939 – 27. Februar 1940)Ronald McClellan Powning Jonas im uboat.net (engl.) Lt.Cdr. Eric Roland John Oddie (27. Februar 1940 – 15. August 1940)Eric Roland John Oddie im uboat.net (engl.) Lt.Cdr. George Stevenson Salt (15. August 1940 - † 15. Oktober 1940)George Stevenson Salt im uboat.net (engl.)

Siehe auch HMS Triad (weitere gleichnamige britische Schiffe)

Literatur Erminio Bagnasco: Uboote im 2. Weltkrieg, Motorbuchverlag, Stuttgart, 5. Auflage 1996, ISBN 3-613-01252-9. Robert Hutchinson: Kampf unter Wasser – Unterseeboote von 1776 bis heute, Motorbuchverlag, 1. Auflage, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02585-X.

Weblinks

Die Triad im uboat.net (englisch) U-Boot-Verluste der Royal Navy (englisch) (englisch)

Fußnoten

Kategorie:Triton-Klasse Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg Kategorie:Schiffsverlust 1940 Kategorie:Vickers