Litlinks war eine von Helmut Schulze betriebene Website, auf der Links zu Online-Texten der deutschen und ins Deutsche übersetzten Literatur gesammelt wurden. Die Website war während ihres Bestehens die umfangreichste Sammlung von Verweisen auf Online-Texte und Digitalisate deutscher Literatur,Sonja Glauch schreibt in Neue Medien, alte Texte – Überlegungen zum Ertrag digitaler Ressourcen für die Altgermanistik: „Es existiert auch nicht annähernd etwas wie ein Katalog dieser Ressourcen. Das vergleichsweise vollständigste Verzeichnis dürfte das von Helmut Schulze geführte sein (LitLinks).“ In: Michael Stolz, Lucas Marco Gisi und Jan Loop (Hrsg.): Literatur und Literaturwissenschaft auf dem Weg zu den neuen Medien: Eine Standortbestimmung. Verlag für Literatur- und Kulturwissenschaft, Neuchâtel und Bern 2007, ISBN 3-0330-1352-X, S. 21. und galt daher als Standardwerkzeug für Germanisten.Ralf Klausnitzer: Literaturwissenschaft: Begriffe – Verfahren – Arbeitstechniken. Walter de Gruyter, Berlin 2004, S. 239, unter „Digitale Quellen für das Studium“. ISBN 3-11-018023-5.
Im April 2007 gab Schulze bekannt, die Sammlung nicht weiterführen zu wollen, da ihm das Angebot an Texten im Internet über den Kopf wachse. Bemühungen, die Sammlung auf Community-Ebene (etwa in Form eines Wikis) weiter zu führen, kamen zu keinem Ergebnis.
Helmut Schulzes Textsammlung „Aristipp“ ist seit kurzem im Internet Textarchive einsehbar.
Weblinks LitLinks unter dem Namen LiberLey wieder online
Diskussion zur Schließung – Wikisource
Einzelnachweise
Kategorie:Literaturwebsite Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Online seit 2007