Kauxdorf ist ein Ortsteil der Stadt Uebigau-Wahrenbrück im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster und Teil der Verbandsgemeinde Liebenwerda. Der Ortsteil umfasst die Gemarkung Kauxdorf. Er hat entsprechend der brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung einen direkt gewählten Ortsvorsteher.
Kauxdorf liegt an der Landesstraße 662.
Geschichte Kauxdorf|mini
Chronik mini|Kauxdorf auf einer geschichtlichen Karte des Kreises Liebenwerda (1910).
Der Ort fand als Kuckucksdorf erstmals 1217 urkundliche Erwähnung, als er in den Besitz des Klosters Dobrilugk überging. Er blieb bis 1234 im Besitz des Klosters und wurde anschließend aufgrund verschiedener Herrschaftsansprüche häufiger übertragen.https://www.uebigau-wahrenbrueck.de/verzeichnis/objekt.php?mandat=18675 mini|Kauxdorf in einer Cabinetskarte um 1762 von Isaak Jacob von Petri 1835 zählte das Dorf 27 Wohnhäuser mit 174 Einwohnern. An Vieh wurden 39 Pferde, 202 Stück Rindvieh, 4 Ziegen und 123 Schweine gezählt.
Am 27. September 1998 wurde Kauxdorf gemeinsam mit den Gemeinden Beiersdorf, Beutersitz, Bönitz, Saxdorf, Domsdorf, Marxdorf, Prestewitz, Rothstein, Wildgrube und Winkel in die Stadt Wahrenbrück eingemeindet.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1998 Am 31. Dezember 2001 wurden Wahrenbrück und die Stadt Uebigau mit den Gemeinden Bahnsdorf, Drasdo sowie Wiederau zusammengeschlossen.StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2001
Bevölkerungsentwicklung Einwohnerentwicklung von Kauxdorf ab 1875 bis 2016Historisches Gemeindeverzeichnis 2005 für Brandenburg Online als PDF-Datei Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner Jahr Einwohner 1875 190 1946 284 1989 203 1995 170 1890 190 1950 283 1990 196 1996 170 1910 190 1964 238 1991 189 1997 167 1925 181 1971 239 1992 1842016110 1933 180 1981 225 1993 178 2019 104 1939 169 1985 224 1994 176 align="center"|
Kultur und Sehenswürdigkeiten Die 1788 erbaute Kauxdorfer Dorfkirche ist ein barocker Fachwerkbau und steht unter Denkmalschutz.Denkmalliste des Landkreises Elbe-Elster vom 31. Dezember 2008 ( Am Ortsausgang in Richtung Bönitz befindet sich ein mittelalterliches Sühnekreuz. Es besteht aus Sandstein und hat eine Größe von 125 × 55 × 26 cm. 1945 wurde dieses Kreuz von der Straße zur Mauer des angrenzenden Grundstückes versetzt. Nördlich der Ortslage befindet sich eine Holländerwindmühle. Sie wurde 1889 als Turmholländer erbaut und kann erstmals auf einem Meßtischblatt um etwa 1900 nachgewiesen werden. In diesem sogenannten Erdholländer ohne Windrose wurde nach dem Krieg durch einen Meister Höhne die erste Pneumatik der Gegend eingebaut. 1947 bekam die Mühle ein neues Rutenkreuz. Sie war bis 1962 in Betrieb und ist inzwischen stark beschädigt. Reste von Haube und Flügeln sind erhalten geblieben.www.muehlen-archiv.deBild der Mühle aus dem Jahr 1973 in der Deutschen Fotothek
Einzelnachweise
Weblinks
Ortsteil Kauxdorf In: Webauftritt der Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Kauxdorf in der RBB-Sendung Landschleicher vom 9. September 2018
Kategorie:Geographie (Uebigau-Wahrenbrück) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Elbe-Elster) Kategorie:Ort im Landkreis Elbe-Elster Kategorie:Ersterwähnung 1217 Kategorie:Gemeindeauflösung 1998