Merlin – Die neuen Abenteuer ist eine britische Fantasy-Fernsehserie über den gleichnamigen Zauberer und seine Beziehung zu Prinz Arthur. Von 2008 bis 2012 wurden fünf Staffeln der Serie im Auftrag von NBC Universal und BBC One von Shine Limited produziert. Sie war sowohl in Großbritannien als auch international ein großer Erfolg und wurde in 50 Ländern ausgestrahlt. Das Serienfinale wurde zu Weihnachten 2012 in Großbritannien ausgestrahlt.
Handlung In Camelot herrscht König Uther Pendragon, der Magie zum Schwerverbrechen erklärt hat. Das Anwenden von Magie wird mit dem Tod bestraft. Dies macht es nicht gerade leicht für den jungen Merlin, der erst kürzlich in die Stadt gezogen ist. Er lebt beim Hofarzt Gaius, der schnell seine magischen Fähigkeiten erkennt, ihn jedoch bei jeder Gelegenheit in Schutz nimmt.
Es dauert nicht lange, bis Merlin zum ersten Mal Prinz Arthur begegnet. Nach der ersten Auseinandersetzung zwischen den beiden gehen sie sich aus dem Weg, doch als Merlin Arthurs Leben rettet, bestimmt Uther, dass Merlin zur Belohnung Arthurs Diener wird. Zunächst sind beide nicht sehr begeistert, aber bald entwickelt sich eine freundschaftliche Beziehung, die beide aber oft nicht richtig wahrhaben wollen. Merlin erfährt von einem Drachen, der unter Camelot in Gefangenschaft lebt, dass es sein Schicksal ist, Arthur zu schützen und ihm bei seinem vorbestimmten Weg beiseite zu stehen.
Charaktere Merlin Merlin kommt in der ersten Folge der Serie nach Camelot und zieht beim Hofarzt Gaius ein. Er fängt an, sich mit Arthur zu streiten und wird deshalb mehrere Male an den Pranger gestellt, als er jedoch Arthurs Leben rettet, gibt ihm König Uther die Arbeitsstelle als Diener von Arthur. Der ist anfangs gar nicht begeistert von der Entscheidung des Königs, fängt jedoch an, sich damit abzufinden. Schon in der ersten Folge erfährt man, dass Merlin über Zauberkräfte verfügt, Magie ist in Camelot jedoch bei Todesstrafe verboten. Merlin zaubert trotzdem, denn er muss sich und seine Mitmenschen aus vielen brenzligen Situationen retten. Merlin weiß kaum etwas über Schwertkampf, Arthurs Pflicht und Leidenschaft, und ist anfangs ungeschickt als Arthurs Diener, fügt sich jedoch nach und nach. Er ist manchmal ungeschickt, jedoch überaus hilfsbereit.
In der Folge „Merlin und das Druidenmädchen“ in der zweiten Staffel befreit er eine Druidin aus einem Käfig und riskiert für sie sein Leben. Merlin hat eine ungewöhnliche Verbindung zu Morgana, dem Mündel von Uther Pendragon, da sie in der zweiten Staffel erfährt, dass sie über Zauberkräfte verfügt und diese wie Merlin verbergen muss. Am Ende der zweiten Staffel erfährt Merlin vom Drachen, dass Morgana sterben muss, um Camelot zu bewahren. Merlin fällt es jedoch sehr schwer, sie zu vergiften. Bei mehreren Gelegenheiten hat er die Chance, sie zu töten, rettet sie jedoch jedes Mal. Prinz Arthur ist er ein treuer Freund und landet für ihn in der Folge „Auf dem Wege nach Avalon“ in der ersten Staffel gleich dreimal am Pranger, weil er zum Schutze Arthurs lügt. Merlin erfährt von dem großen Drachen, den er oft um Hilfe bittet, dass er und Arthur verbunden sind. Es ist sein Schicksal, Arthurs Leben zu beschützen, da nur dieser das Leben in Camelot verbessern kann. Die Druiden und manche andere Zauberwesen nennen Merlin Emrys.
Uther Uther Pendragon ist der König von Camelot und Arthurs Vater. Er ist auch Morganas Zieh- und, wie sich später herausstellt, leiblicher Vater. Da Uthers Frau wegen Zauberei starb, entschied Uther, Zauberei von Camelot fernzuhalten. Uther ist streng und oft ungerecht. Er muss ständig seine Macht unter Beweis stellen. Er ist hart zu Arthur, behauptet immer wieder, dieser sei noch nicht reif den Thron zu erben. Uther liebt Arthur aber durchaus, kann dies aber nur selten zeigen.
Als Uther erfährt, dass Morgana zu einer bösen Zauberin geworden ist, sitzt er nur da, ist traurig und kann nicht mehr herrschen. Morgana will nur eins: Uther Pendragons Tod und den Platz auf dem Thron. Als Uther in einem letzten Aufbäumen bei dem Versuch, Arthurs Leben vor einem Mörder zu schützen, ernsthaft verletzt wird, entscheidet sich Arthur nach langem Zögern, einen Zauberer um Hilfe zu bitten. Er sucht den Zauberer Emrys (Merlins ältere Form) und bittet ihn, seinem Vater zu helfen. Emrys willigt nur unter einer Bedingung ein, dass die Zauberei in Camelot erlaubt wird. Morgana kann Uthers Heilung durch eine verzauberte Kette verhindern und den Heilzauber in einen Todeszauber verwandeln. Durch Uthers Tod wächst Arthurs Hass auf die Zauberei und an ihre Freigabe ist nicht mehr zu denken. Später holt Arthur seinen Vater mithilfe eines magischen Horns aus dem Totenreich zurück. Doch der Geist seines Vaters ist enttäuscht von der Herrschaft seines Sohnes und seiner Heirat mit Gwen. Er beginnt in Camelot zu spuken und Unfrieden zu stiften. Doch Arthur und Merlin gelingt es mit dem Horn, Uther zurück in das Totenreich zu schicken.
Arthur Arthur Pendragon ist der Sohn König Uthers und verhält sich anfangs wie ein arroganter Adeliger. Er kommandiert Merlin gerne herum und ist leicht zu provozieren. Mit der Zeit zeigt sich aber, dass er in Wirklichkeit ein äußerst gutherziger Mensch ist. Arthur ist der beste Kämpfer Camelots und ist an Mut kaum zu übertreffen. Er will sich seinen Ruhm und seinen Sieg ehrlich verdienen, wie man in der Folge „Im Auftrag des Bösen“ der zweiten Staffel erfährt, als er herausfindet, dass ihn die anderen Ritter gewinnen lassen, nur weil er der Sohn des Königs ist. Also verkleidet er sich als Bauer aus einem anderen Königreich. Im Laufe der Serie werden Arthur und Merlin gute Freunde und Arthur würde nahezu alles tun, um ihn zu beschützen, auch wenn er das nicht gern zugibt. Wenn es sein muss, missachtet er dafür sogar die Befehle seines Vaters. Letztendlich nennt Arthur Merlin sogar seinen besten Freund, und obwohl er ihn oft wegen seines vermeintlichen Ungeschicks verhöhnt, genießt er seine Hochachtung. Als Merlin von Morgana in der vierten Staffel entführt wird, schickt er sogar einen Suchtrupp los, um ihn zu retten. In der letzten Folge gesteht Merlin ihm, dass er ein Zauberer ist, woraufhin Arthur sich zunächst hintergangen fühlt, doch letztendlich verzeiht er ihm. Arthurs Beziehung zu Morgana verändert sich im Verlauf der Serie drastisch. In der ersten Staffel geht sie eher in eine romantische als freundschaftliche Richtung, die sich oft dadurch ausdrückt, dass sie entweder indirekt flirten oder sich necken. Nachdem sich jedoch die Autoren der Serie entschlossen, dieses zu ändern, weil viele Leute Morgana als Arthurs Schwester kennen und die Serie zu der Zeit zu einer kinderfreundlichen Zeit auf BBC ausgestrahlt wurde, wurde sie offiziell zu seiner Halbschwester. Obwohl sie sich oft streiten und Arthur sich ihr gegenüber oft arrogant verhält, hat er einen starken Beschützerinstinkt, wenn es um sie geht. So lässt er sie nicht aus dem Schloss gehen, aus Angst sie könnte erneut entführt werden, oder stürmt in ihre Gemächer, weil er glaubt, sie sei in Gefahr. In der Folge „Die Kristallhöhle“ wird Morgana an ihrem Geburtstag schwer verletzt und man erfährt, dass Arthur mit ihr aufgewachsen ist und er „auf seinen Platz auf dem Thron verzichten würde, damit sie noch einen weiteren Sonnenaufgang erlebt“. Umso getroffener ist er, als er erfährt, dass Morgana eine Verräterin ist, und gibt sich letztendlich die Schuld, da er nicht für sie da war, sondern sich mit Gwen beschäftigte, als Morgana ihre Kräfte entdeckte und Angst hatte. Seit dem Verrat bis zum Staffelfinale der vierten Staffel bekommt man den Eindruck, er beginne, sie zu hassen. Als sie sich jedoch zum ersten Mal seit der Wiedereroberung von Camelot wiedersehen, sieht man einen gebrochenen und tieftraurigen Arthur, der nicht mit ihr kämpfen will, sondern einfach nur den Grund für ihren Verrat und Hass auf ihn wissen will. In der Folge „Lancelot und Guinevere“ in der zweiten Staffel erfährt man, dass Arthur in Guinevere, genannt Gwen, verliebt ist. Er kann aber nicht mit ihr zusammen sein, da sie eine Dienerin ist. Nachdem Morgana vorhersieht, dass Arthur Gwen zu seiner Königin macht, will sie dies verhindern, indem sie Gwens alte Liebe, Lancelot, wieder zum Leben erweckt. Am Vortag der eigentlichen Hochzeit zwischen Arthur und Gwen küsst sie Lancelot, verzaubert von Morgana, was Arthur mitansieht. Daraufhin verbannt er Gwen aus Camelot. Schlussendlich finden Gwen und Arthur sich jedoch wieder und heiraten am Ende der vierten Staffel. Wenn es um seine verstorbene Mutter geht, ist Arthur sehr aufbrausend, da sie bei seiner Geburt starb. Er selbst weiß nicht – der Zuschauer jedoch schon –, dass Uther die Zauberin Nimueh bat, seine unfruchtbare Frau Ygrainne zu schwängern, damit er einen Erben Camelots hätte, jedoch ist von Uther übersehen worden, dass man für ein neues Leben eines geben muss. Arthur selbst hat nicht so einen großen Hass auf die Zauberei wie sein Vater. Um seine Mutter zu sehen, stimmt er in der Folge „Die Geburtslüge“ zu, dass die Zauberin Morgause durch Magie seine Mutter für einige Minuten zum Leben erweckt. Diese erzählt ihm, dass Arthur durch Zauberei entstanden ist. Am Ende der Serie erliegt Arthur seinen Verletzungen des finalen Kampfes mit Morgana. Er wurde von dem ehemaligen Druidenjungen Mordred schwer verletzt, jedoch konnte Arthur ihn auch töten. Merlin hat bis zu Arthurs Tod versucht ihn zu retten und wollte ihn an einem magischen See wieder heilen, wofür es letztendlich zu spät war, da Arthur und Merlin auf dem Weg zu diesem See einem Angriff von Morgana ausgesetzt waren, in dessen Verlauf wurde jedoch sie von Merlin vernichtet. Für Arthur kam dennoch jede Rettung zu spät. Er starb nur im Beisein von Merlin, der ihn kurz darauf bestattete.
Morgana