Feldkahl ist ein Gemeindeteil des Marktes Hösbach im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg im bayerischen Vorspessart.

Geographie Lage Das Kirchdorf Feldkahl liegt im mittleren Kahlgrund am gleichnamigen Bach Feldkahl zwischen Rottenberg und Schimborn. Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich an der Feldkahler Kapelle nordöstlich des Ortes am Klosterberg mit , der niedrigste liegt an der Feldkahl auf . Südwestlich von Feldkahl verläuft die Staatsstraße 2307.

Ein Teil von Feldkahl befindet sich außerhalb des geschlossenen Dorfes. Einige Häuser am westlichen Ortsrand von Rottenberg stehen auf der Gemarkung von Feldkahl.

Der östliche Gemeindeteil um die Kirche wird als Oberdorf bezeichnet, der neuere westliche Gemeindeteil als Unterdorf. Der südliche Bereich des Ortes ist ein Golfplatz, auf den Höhen nördlich des Ortskerns befinden sich landwirtschaftliche Flächen und Wälder.

Gemarkung Die Gemarkung Feldkahl hat eine Fläche von 5,040 km². Sie ist in 2179 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2313,15 m² haben.

Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Feldkahl:

Name Etymologie Der Name Feldkahl leitet sich von dem gleichnamigen Bach Feldkahl ab, welcher der Kahl bei Schimborn zufließt. Im Volksmund wird der Ort „Felgl“ genannt. miniatur|Feuerwehrhaus Feldkahl

Frühere Schreibweisen Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden: 1250 „Veltkalden“ 1332 „Veltkalde“ 1472 „Felkalda“ 1477 „Felkelden“ 1560 „Feldkaille“ 1617 „Felckell“ 1678 „Fölkel“ 1700 „Feldkahl“

Geschichte mini|Kirche St. Johannes Nepomuk Feldkahl, in der Schreibweise „Veltkalden“, wurde um das Jahr 1250 zum ersten Mal im Eppsteinschen Lehensbuch erwähnt. Es kann davon ausgegangen werden, dass das Dorf Feldkahl zu Beginn des 14. Jahrhunderts bereits Teil der mainzischen Landesherrschaft war. Im Jahr 1372 lag auf Feldkahler Gebiet ein weiterer Ort mit dem Namen Sadelbach, der nicht mehr besteht.

Die Kirche St. Johannes Nepomuk wurde um 1819 erbaut.

Die Gemeinde Feldkahl gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Am 1. Juli 1972 wurde Feldkahl nach Hösbach eingemeindet.

Bau- und Bodendenkmäler

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Aschaffenburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aschaffenburg) Kategorie:Geographie (Hösbach) Kategorie:Ersterwähnung 1250 Kategorie:Gemeindeauflösung 1972 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Aschaffenburg