mini|190px|Krystyna Łybacka (2017) Krystyna Maria Łybacka (* 10. Februar 1946 in Jutrosin; † 20. April 2020 in Posen) war eine polnische Politikerin und war von 1991 bis 2014 Abgeordnete des Sejm in der I., II., III., IV., V., VI. und VII. Wahlperiode. Zudem war die Doktorin der Mathematik und Dozentin zwischen 2001 und 2004 Ministerin für Erziehung und Sport und von 2014 bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments.
Leben und Beruf 1968 beendete Łybacka das Studium an der Mathematisch-Physikalisch-Chemischen Fakultät der Adam-Mickiewicz-Universität Posen. Sie promovierte 1976 am Institut für Mathematik der Technischen Universität Posen über das Thema „Zufällige Quadratteilung“. In den Jahren 1968 bis 1991 war sie Technische und Wissenschaftliche Sekretärin der Polnischen Gesellschaft für Mathematik.
Nach ihrem Tod wurde sie auf dem Miłostowo-Friedhof in Posen beigesetzt.
Politik Łybacka war ab 1968 im Związek Nauczycielstwa Polskiego aktiv und Betriebsratsvorsitzende an der Technischen Universität Posen. In den Jahren 1978 bis 1989 gehörte sie der Polska Zjednoczona Partia Robotnicza (PZPR) an, seit 1993 war sie Mitglied der Partei Socjaldemokracja Rzeczypospolitej Polskiej (SdRP). Im Jahr 1996 wurde sie Regionalvorsitzende dieser Partei in Posen, 1999 leitete sie den Woiwodschaftsrat des Sojusz Lewicy Demokratycznej (SLD) in Posen. Im Dezember 1999 wurde sie Stellvertretende Vorsitzende des Landesvorstandes der SLD. 1991,Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 462. 1993,Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 708. 1997,Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2025. 2001Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2025. und 2005Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2025. wurde sie als Abgeordnete in den Sejm gewählt. Sie arbeitete in unterschiedlichen Sejm-Kommissionen, unter anderem für Verteidigung und Geheimdienste. In der III. und V. Wahlperiode war sie Stellvertretende Vorsitzende der Kommission für Erziehung, Wissenschaft und Jugend.
Von 1994 bis 1995 gehörte sie der Parlamentarischen Versammlung des Europarats an.https://pace.coe.int/en/members/3361/lybacka
Vom 19. Oktober 2001 bis zum 2. Mai 2004 war sie Ministerin für Erziehung in der Regierung Leszek Miller. In den Jahren 2004 bis 2005 war sie Stellvertretende Vorsitzende der SLD-Fraktion. Bei den Parlamentswahlen 2007 wurde sie mit 24.405 Stimmen über die Liste des Wahlbündnisses Lewica i Demokraci (LiD) für den Wahlkreis Posen zum sechsten Mal in den Sejm gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 11. Januar 2025. In der VI. Wahlperiode saß sie in den Sejmkommissionen für Erziehung und Wissenschaft sowie für Verwaltung und Inneres. Seit dem 22. April 2008 war sie Mitglied der Fraktion Lewica. Auch bei der Parlamentswahl 2011 gelang ihr erneut der Einzug in den Sejm.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. August 2024.
Bei der Europawahl 2014 wurde Łybacka in das Europäische Parlament gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 22. August 2024. Nachdem sie bei der Europawahl 2019 nicht mehr angetreten war, schied sie aus dem Europaparlament aus.
Ehrungen 2020 Komtur des Ordens Polonia Restituta (postum)„Pogrzeb Krystyny Łybackiej. Pośmiertnie odznaczona“ auf www.tvp.info, abgerufen am 22. August 2024.
Einzelnachweise
Weblinks
Krystyna Łybackas Seite als Abgeordnete des Sejm Krystyna Łybackas private Homepage
Kategorie:Bildungsminister (Polen) Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:PZPR-Mitglied Kategorie:SLD-Mitglied Kategorie:Mitglied des Europäischen Parlaments für Polen Kategorie:Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarats für Polen Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Komtur) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1946 Kategorie:Gestorben 2020 Kategorie:Frau