mini|Teamfahrzeug beim Giro d’Italia 2004 in Pula, Kroatien Lampre und Lampre-Daikin war ein italienisches Radsportteam, das von 1999 bis 2004 existierte. Es fusionierte 2005 mit Saeco zu Lampre-Caffita.

Geschichte Das Team wurde 1999 von Giuseppe Saronni, Pietro Algeri und Maurizio Piovani neu gegründet. Die drei Manager waren schon beim Team Panaria-Vinavil gemeinsam aktiv. 1998 konnten neben den Siegen mit dem zweiten Platz bei Gent–Wevelgem, Platz 3 bei Mailand–Sanremo und dem Amstel Gold Race, vierte Plätze bei der Lombardei-Rundfahrt und La Flèche Wallonne und Platz 5 bei der Tour de Suisse gute Ergebnisse erzielt werden. Im Folgejahr wurden Platz 3 beim Giro d’Italia, Platz 5 bei Mailand-Sanremo, Platz 7 bei der Meisterschaft von Zürich sowie Platz 8 bei Paris-Roubaix und der Lombardei-Rundfahrt erreicht. 2001 wurde mit Platz 2 bei der Tour de Suisse der Sieg knapp verpasst. Und bei den Klassikern wurden Top-Ten-Platzierungen erreicht. 2002 wurde sensationell Platz 3 bei der Tour de France und beim Giro d’Italia Platz 4 erreicht. Bei der Clásica San Sebastián wurde auf Platz 3 und bei der Tour de Suisse auf Platz 6 abgeschlossen. 2003 konnten Platz 4 bei der Clásica San Sebastián und Platz 6 beim Amstel Gold Race und beim Giro d’Italia erreicht werden. 2004 stand Platz 7 beim Giro d’Italia, Platz 11 bei der Tour de Suisse und Platz 23 bei der Vuelta a España zu Buche. Nach der Saison 2004 wurde das Team fusioniert mit dem Team Saeco zu Lampre-Caffita.

Hauptsponsor war der italienische Stahlverarbeiter Lampre Co-Sponsor von 1999 bis 2002 war der Klimaanlagenhersteller Daikin.

Doping 1999 wurde Ludo Dierckxsens nach seinem Tour-Etappensieg getestet und gab an eine Ausnahmegenehmigung für Synacthen zu haben. Allerdings fiel sein Test negativ aus. Er wurde vorsorglich von seinem Team nach Hause geschickt. Im Mai 2001 wurde Sergio Barbero bei der Tour de Romandie positiv auf EPO getestet und im Juni beim Giro d’Italia standen einige Fahrer und Betreuer des Teams im Fokus von Untersuchungen. 2002 wurden im Auto der Ehefrau von Raimondas Rumšas einen Tag nach der Tour de France 2002 zahlreiche leistungssteigernde Mittel sichergestellt. Da kein positiver Test während der gesamten Tour de France gemacht wurde, blieb es ohne sportliche Konsequenzen für Rumšas. Seine Frau und der Arzt Ficek wurden hingegen später zu Strafen verurteilt. 2003 wurde Raimondas Rumšas nach der 6. Etappe des Giro d’Italia positiv, vermutlich auf EPO, getestet.

Erfolge

Grand-Tour-Platzierungen

Monumente-des-Radsports-Platzierungen

Bekannte Fahrer

Weblinks 1999, 2000, 2001, 2002, 2003 und Einzelnachweise

Kategorie:Radsportteam in Italien Kategorie:Aufgelöstes Radsportteam Kategorie:Radsportteamgründung 1999 Kategorie:Aufgelöst 2004