Harald Roth (* 20. Dezember 1910 in München; † 1991) war ein deutscher Architekt.miniatur|Wohnheim Biederstein Werdegang Harald Roth studierte von 1931 bis 1936 an der TH Stuttgart und arbeitete anschließend bis 1939 bei Franz Ruf in Nürnberg und von 1939 bis 1944 bei Paul Bonatz und Hermann Giesler in München. Nach Kriegsende eröffnete er ein eigenes Architekturbüro in München. Roth lehrte an der AdBK München (1947–53) und von 1956 bis 1965 leitete er die Kerschensteiner-Gewerbeschule in München. Von 1961 bis 1965 war er Vorsitzender der Landesgruppe Bayern des Deutschen Werkbunds. mini|Gedächtnishalle des KZ-Friedhofs Dachau-Leitenberg
Bauwerke 1946–52: Wiederaufbau des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg mit Sep Ruf und H. von Hanffstaengel 1950–52: Gedächtnishalle des KZ-Friedhofs Dachau-Leitenberg 1951–55: Wohnheim Biederstein, München mit Otto Roth und Charles Crodel 1952: Studentenhaus Fritz Beck, München 1955–58: Theodor-Heuss-Bau des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg mit Sep Ruf 1960: Volksschule an der Balanstraße, München 1971: Geschäftshaus Moll-Reichart, München mit F. Ried
Ehrungen
Gedächtnishalle des KZ-Friedhofs Dachau-Leitenberg ist Baudenkmal von Dachau Theodor-Heuss-Bau des Germanischen Nationalmuseums ist Baudenkmal von Nürnberg Wohnheim Biederstein ist Baudenkmal von Schwabing
Einzelnachweise
Kategorie:Hochschullehrer (Akademie der Bildenden Künste München) Kategorie:Architekt (Deutschland) Kategorie:Mitglied des Deutschen Werkbundes Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 1991 Kategorie:Mann