Klaus Scherer (* 10. April 1961 in Thaleischweiler-FröschenKlaus Scherer: Aus dem Leben eines Reisepasses, abgerufen am 7. Januar 2013) ist ein deutscher Fernsehjournalist, Buchautor und Dokumentarfilmer.
Leben und Wirken Nach seinem Studium an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Soziologie, Geografie und Publizistik) volontierte er beim Sender Freies Berlin und arbeitete dort als Inlandskorrespondent für ARD-aktuell. 1995 wechselte er zum NDR-Politmagazin Panorama nach Hamburg. Vier Jahre später wurde er ARD-Fernost-Auslandskorrespondent und Studioleiter in Tokio. Von 2004 an produzierte er von Hamburg aus Dokumentationen und Reisereportagen. Von 2007 bis 2012 war er ARD-Korrespondent in Washington. Zum 1. Juli 2012 kehrte er als Reise- und Sonderreporter nach Hamburg zurück.Alexander Krei: Neue Korrespondenten im ARD-Studio Washington. dwdl.de, abgerufen am 16. Oktober 2012
Scherer ist verheiratet und hat drei Kinder.
Werke Dokumentarfilme und Reportagen 1995: Zwischen Angst und Abschied: Altenselbstmord in Deutschland (ARD) 2000: Kamikaze: Todesbefehl für Japans Jugend (ARD) 2001: Von Rurutu nach Upolu: Mit Südsee-Piloten auf Inselkurs (ARD) 2002: Vulkane, Pop und Wachsoldaten: Unterwegs in Japan und Korea (ARD) 2004: Tagebuch aus Nordkorea: Zwischen Führerkult und Fremdenangst (ARD) 2005: Wir mussten ja weiterleben. Ein Jahr mit den Tsunami-Opfern (ARD) 2005: Auf der Datumsgrenze durch die Südsee: Mit Klaus Scherer auf Inselkurs (ARD) 2006: Auf dem Polarkreis unterwegs: Mit Klaus Scherer durch Alaska, Kanada und Grönland (ARD) 2007: Von Sibirien nach Japan: Mit Klaus Scherer durch ein vergessenes Paradies (ARD) 2008: Alltag einer Supermacht: Eine Reise durch Amerika (ARD) 2009: Im Bann des Yukon: Mit Hundeschlitten-Führern durch Alaska (ARD) 2011: Angriff aus dem Internet: Wie Online-Täter uns bedrohen (ARD) 2012: 8000 Meilen bis Alaska: Mit Klaus Scherer durch Amerikas Norden (ARD) 2013: Im Bann der Arktis: Mit Klaus Scherer von Grönland nach Alaska (ARD) 2014: Im Visier der Hacker: Wie gefährlich wird das Netz? (ARD) 2015: Nagasaki: Warum fiel die zweite Bombe? (ARD)„Nagasaki – Warum fiel die zweite Bombe? (ARD)“, 2015: Alles Lüge oder was? Wenn Nachrichten zur Waffe werden (ARD) 2017: Der Bus, der Mob und das Dorf: Letzte Ausfahrt Clausnitz (ARD) 2017: Sauerkraut & Sushi: Deutschlandreise mit Japanerin (ARD) 2018: Nervenkrieg um Nordkorea: Was treibt Kim Jong Un? (ARD) 2019: Thunfisch auf Tour. Tokios Fischmarkt zieht um (ARTE) 2020: Die Akte Otto Warmbier. Was geschah wirklich in Nordkorea? (ARD) 2021: Hass im Netz (ARD) 2022: Wyoming. Im einsamen Herzen Amerikas (NDR) 2023: Inside Rheinmetall. Zwischen Krieg und Frieden (ARD) 2025: Wirtschaft im Stresstest: Ein Jahr unter Mittelständlern (ARD)
Bücher »Asozial« im Dritten Reich: Die vergessenen Verfolgten. Votum Verlag, Münster 1990. Kamikaze: Todesbefehl für Japans Jugend. Überlebende berichten. Iudicium Verlag, München 2001. Auf der Datumsgrenze durch die Südsee. Ein Tagebuch. Egmont Verlagsgesellschaft, National Geographic, Köln 2004. Auf dem Polarkreis unterwegs: Vierzig Tage Alaska, Kanada und Grönland. Egmont Verlagsgesellschaft, National Geographic, Köln 2006. Von Sibirien nach Japan: Reise durch ein vergessenes Paradies. Rowohlt Verlag, Berlin 2007. Wahnsinn Amerika: Innenansichten einer Weltmacht. Piper, München 2012. Am Ende der Eiszeit. Die Arktis im Wandel. Piper Verlag, München 2013. 320 S.„Gärtnern in Grönland“, Am Ende der Eiszeit. Die Arktis im Wandel, Rezension von Monika Seynsche im Deutschlandradio Kultur vom 12. November 2013, abgerufen am 13. November 2013. Nagasaki. Der Mythos der entscheidenden Bombe. Hanser Berlin, Berlin 2015. ISBN 978-3-446-24947-9.Alan Posener: Unheimliche Stille, Rezension, in: 1. August 2015, S. 4 (Posener kritisiert Scherers aus seiner Sicht unkritische Übernahme von Thesen des revisionistischen Historikers Tsuyoshi Hasegawa) Kugel ins Hirn. Lügen, Hass und Hetze bedrohen die Gesellschaft. Unterwegs mit Strafverfolgern. Droemer, München 2022. 240 S.
Auszeichnungen 1995: Axel-Springer-Preis für junge Journalisten 1996: Telestar 2001: Adolf-Grimme-Preis 2015: Special Jury Remi Award, Houston, USA 2015: Green Award, Deauville, Frankreich 2015: 1. Preis ART&TUR-Filmfestival, Porto, Portugal 2016: Special Jury Remi Award, Houston, USA 2016: Programme Certificate, Input-Conference, Calgary, Kanada 2016: Finalist Award, New York Festival, USA 2016: Finalist Award, Peace On Earth Filmfestival, Chicago, USA 2017: Ginkgo Ehren Award, München 2017: Hollywood International Independent Documentary Award, Los Angeles, USA 2018, 2020: Special Jury Awards, Houston, USA 2018: Filmmaker Of The Year Award, Djakarta, Indonesien 2020: Best Director Award, London, UK 2020: Best Documentary Award, Rom, Italien 2020: Humanitarian Award, San Diego, USA
Weblinks
Offizielle Webpräsenz von Klaus Scherer Interview mit Klaus Scherer Katharina Junkert: Interview mit Klaus Scherer, Pforzheimer Zeitung vom 26. Januar 2011
Einzelnachweise
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