Heinz Schall (* 2. Oktober 1885 als Theodor Leopold Schlomowitz in BerlinQuelle: Geburtsurkunde Nr. 2605, Standesamt Berlin X a, Landesarchiv Berlin.; † 20. November 1933 ebendaQuelle: Sterbeurkunde Nr. 1322, Standesamt Berlin-Friedenau, Landesarchiv Berlin.) war ein deutscher Schauspieler und Filmregisseur.
Leben Der gebürtige Berliner war zunächst Schauspieler, der 1910 zum Ensemble des Thalia-Theaters gehörte. Noch während des Krieges inszenierte er seinen ersten Stummfilm Im Lebenswirbel mit Asta Nielsen. Bekannt wurde er vor allem durch den Asta-Nielsen-Film Hamlet, bei dem er zusammen mit dem Dänen Svend Gade Regie führte. Im Januar 1922 wurde er an der Seite von Helene Lackner, genannt Koopmann, zweiter Geschäftsführer bei der Koop-Film Co. mbH (1922–1930).Handelsregister Berlin HRB Nr. 23637
Filmografie 1916: Im Lebenswirbel 1918: Das EskimobabyLt. Das Eskimobaby. In: Heide Schlüpmann, Karola Gramann (Hrsg.): Asta Nielsen. Band 2: Karola Gramann: Nachtfalter. Asta Nielsen, ihre Filme. 2. Auflage. Verlag Filmarchiv Austria u. a., Wien u. a. 2010, ISBN 978-3-902531-83-4, S. 235. Einige Quellen nennen Walter Schmidthässler als Regisseur. 1921: Hamlet 1921: Ein Tag auf dem Mars 1921: Die im Schatten gehen 1921: Die Spur im Dunkeln 1922: Das hohe Lied der Liebe 1922: Der Liebesroman des Cesare Ubaldi 1922: Macbeth 1922: Wem nie durch Liebe Leid geschah! 1923: Der Herzog von Aleria 1924: Königsliebchen 1925: O alte Burschenherrlichkeit (nur künstlerische Oberleitung) 1926: Der Liebe Lust und Leid (nur künstlerische Oberleitung) 1926: Die Wacht am Rhein (nur künstlerische Oberleitung) 1927: Gefährdete Mädchen 1929: Kameradschaftsehe 1932: Drei von der Stempelstelle (Produzent, Produktionsleitung)
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Einzelnachweise
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