Andreas Thieck (* 29. September 1942Andreas Thieck in der Synchrondatenbank von Arne Kaul; † 1. Mai 2016 in Berlin) war ein deutscher Nachrichten-, Synchron- und Hörspielsprecher.
Leben und Wirken Er war Nachrichtensprecher beim Sender Freies Berlin im Hörfunk und Fernsehen, bis er im Jahre 2007 in den Ruhestand ging.
Thieck synchronisierte unter anderem Mark Harmon in Chicago Hope, Bob Balaban in Seinfeld und William H. Macy in Emergency Room und war Sprecher der Presseschau.
Als Hörspielsprecher war er vorwiegend für den SFB tätig. Häufiger übernahm er Rollen von Personen, die für Hörfunk und Fernsehen arbeiteten. Anfang Mai 2016 verstarb Andreas Thieck im Alter von 73 Jahren in Berlin.
Synchronrollen (Auswahl) Filme 1984: Winston May als Geschäftsmann in Ghostbusters – Die Geisterjäger 1984: Christopher Wynkoop als Fernsehreporter in Ghostbusters – Die Geisterjäger 1987: Eric Bérenger als Reporter in Ein unzertrennliches Gespann 1989: Ron Dean als Karl Richards in Die Killer-Brigade 1993: Richard Belzer als Komiker im Nachtclub in Sein Name ist Mad Dog 1999: Bill McKinney als Jack Van Hay in The Green Mile 2001: Paul Carson als Anchorman in Im Netz der Spinne 2003: Will Jordan als Ed Sullivan in Down with Love – Zum Teufel mit der Liebe!
Serien 1989–1991: Robert Conrad als James T. West in Verrückter wilder Westen 1992–1994: Robert Ito als Sam Fujiyama in Quincy 1994: Robert Ito als Tashima in Der Polizeichef 1996–2000: John Garman Hertzler als General Martok in Star Trek: Deep Space Nine 1997–2001: Mark Harmon als Dr. Jack McNeil in Chicago Hope – Endstation Hoffnung
Hörspiele 1971: Alfred Behrens: John Lennon, du muß sterben – Regie: Alfred Behrens 1974: Arbeitskreis Science-Fiction der Volkshochschule Köln: Best-Best – Regie: Heiner Schmidt 1974: Walter Netzsch: Die Mehlwurmaffäre – Regie: Walter Netzsch 1974: Heiner Schmidt: Von heute nacht bis morgen früh – Regie: Heiner Schmidt 1975: Robert Sheckley: Die Menschenfalle oder Das Landrennen – Regie: Peter Michel Ladiges 1976: Robert Röntgen: Der Ausschuss. Ein Kapitel amerikanischer Geschichte – Regie: Hermann Naber 1976: Theodor Weißenborn: Quecksilbermine C. Ein Klangdrama für Menschen mit starken – oder ohne Nerven – Regie: Walter Netzsch 1976: Sebastian Goy: Zerbriggen – Regie: Hartmut Kirste 1980: Horst Schlötelburg: Fröhliche Endzeit – Regie: Hans Bernd Müller 1981: Ireneusz Iredynski: Schatten – Regie: Wolfgang Wölfer 1981: Jules Verne: Ewiger Frühling, Chaos und Kunst (Kurzfassung) – Regie: Ulrich Herrlitz 1984: Rolf Defrank: Ihr Name steht im Protokoll – Regie: Friedhelm Ortmann 1985: Carlos Cerda: Calanda – Regie: Bernd Lau 1985: Marie Luise Kaltenegger: Mazurkika Exilika – Regie: Bernd Lau 1986: Achim Bröger: Nickel und Herr Siemon hinter der Wand (27. Folge: Kuscheltiere) – Regie: Ulli Herzog 1986: C. S. Lewis: Das Wunder von Narnia (1., 3. und 6. Teil) – Regie: Robert Matejka 1986: Walter Wippersberg: Erik und Roderik (3 Teile) – Regie: Walter Wippersberg 1987: Stefan Reisner: Die drei im Turm (2 Teile) – Regie: Georg Eichinger 1987: Walter Wippersberg: Kater Konstantin (1. Teil) – Regie: Walter Wippersberg 1988: Michael Gaida: Eddi – Regie: Robert Matejka 1988: Rudolf Herfurtner: Käpt'n Erwin segelt zur Schokoladeninsel – Regie: Ulli Herzog 1989: Achim Bröger: Der 4. Fall (Akkusativ) oder: Die drei Freunde und der entführte Hund – Regie: Ulli Herzog 1990: Gabriele M. Göbel: Pink Lloyd und Lisa Lavendel – Regie: Ulli Herzog 1990: Martin Daske: Scheinwürfe – Musik und Regie: Martin Daske 1990: Achim Bröger: Grusel-Graus und Monsterbruder – Regie: Ulli Herzog 1990/91: Mark Twain: Tom Sawyer (4 Teile) – Bearbeitung und Regie: Walter Wippersberg 2008: Heiner Grenzland: Tsunami über Deutschland – Musik und Regie: Heiner Grenzland
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Einzelnachweise
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