Steinhof (ostfränkisch Schdah-huhfE. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 177. Dort folgendermaßen transkribiert: „schdāhūf“.) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Sachsen bei Ansbach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Steinhof liegt in der Gemarkung Ratzenwinden.
Geografie Südwestlich des Weilers liegt das Waldgebiet Keferloh, im Süden befindet sich ein größeres Solarfeld, 0,5 km nordöstlich liegt das Stritthoffeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ratzenwinden (1,2 km nordwestlich) bzw. zur Kreisstraße AN 1 bei Oberrammersdorf (0,7 km südlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße unmittelbar südlich des Ortes führt am Stritthof vorbei nach Rutzendorf (2,6 km nördlich).
Geschichte Anders als bei allen übrigen Orten, die Steinhof heißen, bezieht sich der Ortsname nicht auf eine steinige Bodenbeschaffenheit; der Ortsname leitet sich von dem Familiennamen des Erbauers, Johann Markus Steinbauer, ab.E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 177. Der Ort wurde im Jahr 1845 von Ratzenwinden aus gegründet. 1850, 1868 und 1870 wurden drei weitere Häuser errichtet.G. Rusam: Geschichte der Pfarrei Sachsen und der zugehörigen Orte, S. 389f. Sie befanden sich alle auf dem Gemeindegebiet von Ratzenwinden. Am 31. Dezember 1971 wurde die Gemeinde im Zuge der Gebietsreform in Bayern aufgelöst: Steinhof wurde mit Ratzenwinden und den Walkmühlen nach Sachsen eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 20 16 13 20 23 20 22 18 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Diese werden als Wohngebäude bezeichnet. 4 4 4 4 4 4Quelle
Religion Steinhof ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Alban (Sachsen bei Ansbach) gepfarrt. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannes (Lichtenau) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Sachsen bei Ansbach Kategorie:Weiler im Landkreis Ansbach Kategorie:Gegründet 1845