Siegfried Grönig (* 20. April 1942 in Berlin; † 28. Juni 2000 ebenda) war ein deutscher Schauspieler.

Leben miniatur|Grab von Siegfried Grönig Grönig begann seine Schauspielkarriere Mitte der 1960er Jahre. Sein Spielfilmdebüt hatte er in Rudolf Zehetgrubers Kriminalfilm Das Geheimnis der chinesischen Nelke an der Seite von Dietmar Schönherr und Klaus Kinski. In den 1960er und 1970er Jahren war er nur sporadisch in Fernsehproduktionen zu sehen, erst in den 1980er Jahren nahmen seine Engagements zu. So spielte er unter anderem Gastrollen in den Serien Jakob und Adele, Tatort und Didi – Der Untermieter.

Grönig hatte eine kleine Nebenrolle in Peter Zadeks starbesetzter Simmel-Verfilmung Die wilden Fünfziger. Das deutschsprachige Fernsehpublikum kannte ihn vor allem durch seine Rolle als neugieriger und gleichsam eigenartiger Nachbar Georg Meisel, der sich mit Kater Tassilo auf dem Arm ständig ins Leben der Wicherts von nebenan einzumischen versucht. Grönig arbeitete auch als Synchronsprecher für René Auberjonois.

Er starb am 28. Juni 2000 und wurde am 24. Juli 2000 auf dem Friedhof Wilmersdorf beigesetzt.

Filmografie (Auswahl) 1964: Das Geheimnis der chinesischen Nelke 1973: Peter ist der Boss (Fernsehserie) 1981: Wer spinnt denn da, Herr Doktor? 1982: Sonny Boys 1982: Ein Kleid von Dior 1982: Tatort: Kuscheltiere (Fernsehreihe) 1983: Manfred Krug: Krumme Touren 1983: Die wilden Fünfziger 1985: Tatort: Ordnung ist das halbe Sterben 1985: Didi – Der Untermieter 1986–1991: Die Wicherts von nebenan 1988: Der schwarze Obelisk 1989: Ein Heim für Tiere (Fernsehserie, Folge Teure Tauben) 1993: Wolffs Revier 1994: Ein unvergeßliches Wochenende 1995: Ach du Fröhliche

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Einzelnachweise

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