Wiesa, ist ein Ortsteil der Großen Kreisstadt Kamenz im sächsischen Landkreis Bautzen. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher. Der Ortsteil hat den Status einer Ortschaft nach der Sächsischen Gemeindeordnung und damit gemäß ihrer Ortschaftsverfassung einen Ortschaftsrat und Ortsvorsteher.
Wiesa wurde 1974 nach Kamenz eingemeindet. Es liegt im südlichen Bereich der Stadt an der Schwarzen Elster im Landkreis Bautzen und zählt zum offiziellen sorbischen Siedlungsgebiet in der Oberlausitz.
Verkehrsanbindung mini|Bahnhof Wiesa
Wiesa wird von der ehemaligen Staatsstraße 102 Kamenz–Bautzen tangiert und der Straße Kamenz–Bischofswerda durchquert. Die schrittweise bis 1997 stillgelegte Bahnstrecke Kamenz–Bischofswerda besaß in Wiesa einen Bahnhof. Im Oktober 2001 musste nach einem Unfall ein beschädigtes Segment des Bahnviaduktes über die Bischofswerdaer Straße entfernt werden.
Geschichte Wiesa wurde 1238 gegründet. Hauptarbeitgeber der Bewohner war, wie in vielen anderen ländlichen Gemeinden, die Landwirtschaft. Neben der Landwirtschaft etablierten sich im 19. Jahrhundert mehrere Steinbrüche, in denen Granit abgebaut wurde. 1974 wurde Wiesa in die benachbarte Stadt Kamenz eingemeindet.
Siedlungsform Wiesa ist ein Waldhufendorf mit Gelängeflurteil. Die Mittelachse des Dorfs bildet dabei die Schwarze Elster. Die Flurstücke breiteten sich in südöstlicher Richtung unterhalb des Heidelbergs und in nordwestlicher Richtung aus.
Einwohnerentwicklung Jahr 1547 1777 1834 1871 1890 1910 1925 1939 1946 Einwohner 27 53 442 646 953 1288 1383 1558 1816 Jahr 1950 1964 2005 2011 Einwohner 1888 1804 1104 705
Einzelnachweise
Weblinks
Ortsteile In: Webauftritt der Stadt Kamenz.
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