Malen oder Lieben (Originaltitel: Peindre ou faire l’amour) ist eine französische Filmkomödie aus dem Jahr 2005. Regie führten Arnaud Larrieu und Jean-Marie Larrieu, die auch das Drehbuch schrieben.
Handlung William Lasserre ist pensionierter Meteorologe, seine Frau Madeleine arbeitet in der Immobilienbranche. Die seit Jahrzehnten verheirateten Eheleute haben eine Tochter, die erwachsen wird und das Elternhaus verlässt. Madeleine verbringt ihre Freizeit mit Malen.
Die Eheleute ziehen in ein altes Bauerngehöft aufs Land. Dort lernen sie den blinden Lokalpolitiker Adam und dessen Frau Eva kennen, mit denen sie sich anfreunden. Nach einem Brand in ihrem Haus ziehen Adam und Eva in das Haus der Lasserres. Es kommt zu erotischen Begegnungen und zum Partnertausch. Adam und Eva wandern schließlich in die Südsee aus. William und Madeleine wollen nachkommen, doch beim Versuch, ihr Haus zu verkaufen, lernen sie ein Ehepaar kennen, mit dem es ebenfalls zum Partnertausch kommt.
Kritiken
Das US-amerikanische Unterhaltungsmagazin Variety schreibt, der Film sei eine „fantasiereiche Erzählung“ über die dünne Linie zwischen Langeweile und „hemmungsloser Sensualität“. Die Geschichte sei „gerissen“ erzählt und die Vornamen Adam und Eva nicht zufällig gewählt.Lisa Nesselson: To Paint Or Make Love, variety.com, 18. Mai 2005, abgerufen am 15. November 2018.
Auszeichnungen Der Film war 2005 in Cannes für die Goldene Palme nominiert.
Hintergründe Die Dreharbeiten fanden in Grenoble und in Vercors (Département Isère) statt. Der Weltpremiere am 18. Mai 2005 auf den Internationalen Filmfestspielen von Cannes folgten zahlreiche weitere Filmfestivals. Der Film kam am 15. Juni 2006 in die deutschen und die österreichischen Kinos.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2005 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Filmkomödie