Jakow Israilewitsch Sak (, wiss. Transliteration Jakov Izrailevič Zak; * in Odessa; † 28. Juni 1976 in Moskau) war ein sowjetischer Pianist und Klavierpädagoge jüdischer Herkunft.

Leben Sak studierte am Konservatorium Odessa bei Marija Starkowa und später bei Heinrich Neuhaus am Moskauer Konservatorium. Auf Grund von Neuhaus’ schwerer Krankheit nahm Jakow Sak im Studienjahr 1933/1934 auch einige Stunden bei Konstantin Igumnow.

mini|Jakow Sak (1937)

Sein Debüt erfolgte 1935, im selben Jahr, als er beim bedeutenden 2. All-Unionswettbewerb der UdSSR, den Größen wie Richter, Gilels, Kehrer und andere gewannen, den zweiten Preis erlangte. Zum internationalen Durchbruch verhalf ihm der Sieg beim Dritten Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau, bei dem er zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation einer Mazurka erhielt. Von 1935 an unterrichtete Sak am Moskauer Konservatorium, ordentlicher Professor wurde er dort im Jahr 1947. Zu seinen Schülern zählen bedeutende Pianisten, wie Nikolai Petrow, Waleri Afanassjew, Alexei Kornienko, Evgeny Mogilevsky, Elisso Wirsaladse,Biographie auf: bigenc.ru (russisch) Irina Zaritskaya und Swetlana Nawassardjan.Jakow Sak auf: belcanto.ru (russisch) Im Jahr 1966 wurde Jakow Sak als Volkskünstler der UdSSR ausgezeichnet.

Weblinks Eine recht ausführliche Biographie

Einzelnachweise

Kategorie:Volkskünstler der UdSSR (Darstellende Kunst) Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Hochschullehrer (Moskauer Konservatorium) Kategorie:Absolvent des Moskauer Konservatoriums Kategorie:Preisträger des Internationalen Chopin-Wettbewerbes Kategorie:Sowjetbürger Kategorie:Geboren 1913 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Mann