Wüstenzell ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Holzkirchen im unterfränkischen Landkreis Würzburg in Bayern.

Geographie Lage Das Kirchdorf liegt am Aalbach im Westen der Gemeinde und an der Grenze zu Baden-Württemberg. Der Altort befindet sich im Tal des Aalbaches, nordöstlich schließt sich am Hang des Steinertberges ein Siedlungsgebiet an. Durch Wüstenzell verläuft der Fränkische Marienweg.

Gemarkung Die Gemarkung Wüstenzell hat eine Fläche von 3,238 km². Sie ist in 870 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 3721,87 m² haben. Nachbargemarkungen im Uhrzeigersinn im Norden beginnend sind Remlingen, Holzkirchen, Holzkirchhausen, Dertingen und Homburg am Main.

Geschichte Der ursprüngliche Name lautete Wüstzella. Diesen Namen erhielt der Ort, weil ein Einsiedler-Mönch des Klosters von Holzkirchen in dieser wüsten Gegend seine Klosterzelle (Klause) hatte. Die Besiedlung des Ortes wird spätestens für das 8. Jahrhundert n. Chr. angenommen, in Unterlagen des Klosters Fulda wurde das Dorf als dem Kloster Holzkirchen zu Frondiensten verpflichtet aufgeführtOrtsgeschichte, Webseite des Gemeindeteils auf der Webseite Holzkirchens, abgerufen am 23. Juli 2017. 1359 gehörte der Ort mit einer Zollstation der damaligen Besitzer, der Grafen von Wertheim, an der Straße von Würzburg nach Wertheim zum Cent Remlingen.

Am 1. Mai 1978 wurde Wüstenzell in die Gemeinde Holzkirchen eingegliedert.

Wappen Die Blasonierung des Wappens lautet: Geteilt von Silber und Blau; oben ein durchgehendes schwarzes Balkenkreuz, unten eine silberne Rose

Bodendenkmäler

Literatur Michael Mott: Wüstenzeller Urgestein. In Frankens ältestem Weinberg hatten einst Fuldaer Mönche das Sagen. In Fuldaer Zeitung, Reisemagazin, 14. Oktober 2006, S. M6.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Landkreis Würzburg Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Würzburg) Kategorie:Holzkirchen (Unterfranken) Kategorie:Gemeindeauflösung 1978 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp) Kategorie:Gemarkung im Landkreis Würzburg