Wilhelm Heinrich Friedrich Heitmüller (* 3. August 1869 in Döteberg; † 29. Januar 1926 in Tübingen) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Leben Heitmüller wurde während seines Studiums 1889 Mitglied der Schwarzburgbund-Verbindung Sedinia Greifswald und 1890 der SBV Nordalbingia Leipzig.Hermann Goebel (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. 8. Aufl., Frankfurt am Main 1930, S. 178 Nr. 87. Er habilitierte sich 1902 in Göttingen. 1908 wurde er ordentlicher Professor für Neues Testament an der Universität Marburg, als deren Rektor er 1917/1918 amtierte, 1920 an der Universität Bonn und 1924 an der Universität Tübingen.

Er gehörte der Religionsgeschichtlichen Schule an. Zusammen mit Wilhelm Bousset gab er von 1901 bis 1917 die Theologische Rundschau heraus.

Werke „Im Namen Jesu“ : eine sprach- u. religionsgeschichtliche Untersuchung zum Neuen Testament, speziell zur altchristlichen Taufe. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 1903. Taufe und Abendmahl bei Paulus. 1903 Vom Glauben. 1903 (2. Aufl. 1904) Das Johannesevangelium. In: Johannes Weiß (Hrsg.): Die Schriften des Neuen Testaments, neu übersetzt und für die Gegenwart erklärt. 1907 (3. Aufl. 1918) Taufe und Abendmahl im Urchristentum. Mohr, Tübingen, 1911. Jesus. J.C.B. Mohr (Paul Siebeck), Tübingen, 1913.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Neutestamentler Kategorie:Lutherischer Theologe (19. Jahrhundert) Kategorie:Lutherischer Theologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Rektor der Philipps-Universität Marburg Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn) Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Korporierter im Schwarzburgbund Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1869 Kategorie:Gestorben 1926 Kategorie:Mann